Kein Bock auf die Vögelgrippe? #AllesOK
Mal ehrlich: Niemand will sich mit einer Geschlechtskrankheit anstecken. Trotzdem steigen die Infektionszahlen. Höchste Zeit, darüber zu sprechen. Denn beim Reden fängt echter Schutz an. Fragen zu Symptomen oder Safer Sex klärt unser kostenloses medizinisches Expertentelefon AOK-Clarimedis.

Du würdest niemals so unvorsichtig sein, ... oder?
In unserem Film appellieren wir an den gesunden Menschenverstand – und daran, dass genau der auch beim Sex eine wichtige Rolle spielt. Eigentlich ganz selbstverständlich, oder?

Was sind Geschlechtskrankheiten?
Mal kurz vorab: Geschlechtskrankheiten, kurz auch STIs genannt, sind keine Schande und auch keine Charakterfrage. Es sind schlicht Viren, Bakterien, Parasiten oder Pilze, wie bei anderen Infektionskrankheiten auch. Mit dem Unterschied, dass sie hauptsächlich beim Sex übertragen werden. Das Problem? Sie sind oft sehr schwer zu erkennen – und vor allem: Wir reden zu wenig darüber. Um das zu ändern, bieten wir dir hier einen Überblick über die am weitesten verbreiteten Geschlechtskrankheiten.
Das ABC der STIs
Wissen ist der beste Schutz. Deshalb haben wir hier Infos über die häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen für dich zusammengefasst.
Sie sollen dir keine Angst machen, sondern dabei helfen, bedacht zu handeln. Wenn dir etwas auffällt oder du ein Risiko eingegangen bist: Lass es lieber checken.
Chlamydien
Tripper (Gonorrhö)
Syphilis
HPV
Genitalherpes
HIV
Lust, aber nicht auf 'ne Geschlechtskrankheit?
Du würdest niemals jemanden anstecken wollen. Verstehen wir. Damit das auch klappt, unterstützen wir dich mit passenden Leistungen dabei, dich und andere zu schützen. So kannst du dich auf die schönen Dinge konzentrieren.

Was du tun kannst
Damit du weiterhin entspannt dein Liebesleben genießen kannst, gibt es ein paar Dinge, auf die du achten solltest. Und die sind vielleicht gar nicht mal so überraschend:
Der erste Tipp: Benutz ein Kondom. Wissen die meisten wahrscheinlich schon, aber Kondome sind eins der wichtigsten Mittel, um sexuell übertragbare Infektionen zu vermeiden.
Der zweite Tipp ist vielleicht noch ein bisschen weniger bekannt: Benutzt bei Oralverkehr Lecktücher bzw. Kondome. Denn auch dabei kann man sich anstecken.
Der dritte Tipp: Bei Symptomen immer zum Arzt oder zur Ärztin gehen. Und genau dabei helfen dir unsere Leistungen. Swipe dich einfach mal durch und entdecke, welche zu deinem Leben passen.
Der vierte Tipp: Informiere deine Sexualpartner oder Partnerin, wenn du dich angesteckt hast. So können sie sich auch behandeln lassen und verbreiten die Erkrankung nicht weiter.

Die AOK-Arztsuche
Den passenden Arzt oder die passende Ärztin für dich zu finden, ist bei allen Gesundheitsfragen wichtig. Auch beim Thema Geschlechtskrankheiten. Die richtigen Anlaufstellen dafür sind Praxen für:
Mit unserer Arztsuche findest du Spezialist/-innen dafür direkt in deiner Nähe.

Gewissheit durch Tests
Wenn ein medizinischer Grund vorliegt, du also zum Beispiel Symptome hast, die auf eine Infektion hindeuten, übernehmen wir die Kosten für den Test beim Arzt oder bei der Ärztin. Frauen bis zum abgeschlossenen 25. Lebensjahr können außerdem einmal jährlich einen Chlamydien-Früherkennungstest in einer Arztpraxis machen, auch wenn sie keine Beschwerden haben.

Verhütungsberatung
Kondome helfen grundsätzlich dabei, Infektionen mit Geschlechtskrankheiten vorzubeugen. Ergänzend dazu gibt es aber noch weitere Verhütungsmethoden, die zur Schwangerschaftsverhütung geeignet sind. Welche davon die passende ist, lässt sich am besten in einem ärztlichen Beratungsgespräch herausfinden.

HPV-Impfungen
Für Frauen und Männer gilt gleichermaßen: Safer Sex, also die Nutzung von Kondomen und Lecktüchern, kann das Risiko einer HPV-Infektion lediglich senken. Am wirksamsten ist eine Impfung, um HPV-Infektionen und den damit verbundenen Krebserkrankungen vorzubeugen. Am effektivsten ist die Impfung vor der ersten sexuellen Aktivität, also bevor Jugendliche erstmals mit einem HPV-Virus in Kontakt geraten können. Empfohlen wird die Maßnahme im Alter von 9 bis 14 Jahren. Sie kann aber auch danach noch sinnvoll sein und bis zum Alter von 17 nachgeholt werden. Außerdem sollte das in Deutschland organisierte Screening für Frauen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren in Anspruch genommen werden, um sich zu schützen.
Du würdest dir keine Leistungen entgehen lassen, oder?
In drei einfachen Schritten kannst du Mitglied bei uns werden.




