Selbsthilfe unter Patienten
Was versteht man unter Selbsthilfe?
Behinderte oder chronisch kranke Menschen oder deren Angehörige schließen sich auf örtlicher oder regionaler Ebene häufig in Gruppen zusammen. So können sie gemeinsam Strategien entwickeln, wie ihre Krankheit bewältigt werden kann oder wie besser mit ihr zu leben ist. Diese Selbsthilfegruppen bieten in regelmäßiger, meist wöchentlicher Gruppenarbeit gemeinsame Gespräche und gegenseitige Hilfe. Gelegentlich werden Experten zu bestimmten Fragestellungen hinzugezogen. Im Wesentlichen arbeiten die Mitglieder der Gruppe jedoch eigenverantwortlich miteinander.
Welche Aufgaben nimmt die Selbsthilfe wahr?
Diese von Bürgern initiierte Selbsthilfebewegung nimmt in unserem Sozial- und Gesundheitssystem inzwischen einen festen Platz ein. Sie ergänzt in vielfältiger und wirksamer Weise die institutionelle beziehungsweise professionellen Angebote der gesundheitlichen Versorgung. So bieten die Gruppen beziehungsweise ihre Verbände folgendes:
- Möglichkeiten des Austauschs von Erfahrungen und gegenseitige emotionale Unterstützung
- Information und Beratung über das Krankheitsbild sowie zu den mit der Krankheit verbundenen Problemen
- Hilfe bei der Überwindung von Einsamkeit und Isolation infolge der Erkrankung
- Interessenvertretung
Die AOK Hessen unterstützt in vielfältiger Weise diese Selbsthilfegruppenarbeit. Eine erste Hilfe in Form eines "Starterpaketes" für neue Selbsthilfegruppen erhalten Sie vom Selbsthilfe- und Patientenbüro.




