Künstliche Ernährung im Alter?
PEG-Entscheidungshilfe
Zunehmend werden Menschen mit einer Entscheidungssituation konfrontiert, in der es um das Für und Wider einer künstlichen Sondenernährung für einen alten, untergewichtigen Angehörigen geht. Besonders schwierig wird es, wenn dieser Mensch z. B. durch geistigen Abbau nicht mehr ausreichend entscheidungsfähig ist.
Soll der Unterernährung mit einer künstlichen Ernährung durch eine auf Dauer angelegte Magensonde (PEG) entgegengewirkt werden? Verbessert sich dadurch die Situation des Patienten bzw. Pflegebedürftigen wirklich oder verlängert sich nur unnötiges Leiden? Welche Aspekte sind abzuwägen? Was weiß oder vermutet man über den Willen des Betroffenen? Diese Fragen stellen sich auch für die beruflich – zum Beispiel als Hausarzt, Altenpflegerin, Betreuer oder Therapeut – an der Entscheidung Beteiligten.
Gemeinsam mit PflegewissenschaftlerInnen der Universität Witten-Herdecke und weiteren Experten wurde eine Entscheidungshilfe entwickelt, die in dieser schwierigen Situation weiterhelfen kann. Neben wichtigen Informationen zur künstlichen Ernährung enthält sie einen herausnehmbaren persönlichen Arbeitsbogen, der Sie bei einer Entscheidungsfindung systematisch durch die wichtigen Fragen und Themen leitet.

