Leistungsübersicht
- Klassische Massage
- Bindegewebsmassage
- Periostmassage
- Colonmassage
- Fußreflexzonenmassage
- Säuglingsgymnastik
- Säuglingsgymnastik nach Bobath
- Bobath für Erwachsene
- Skoliosetherapie
- Wirbelsäulentherapie
- Kinderturnen
- Beckenbodengymnastik
- Schwangerschaftsgymnastik
- PNF – Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation
- Manuelle Therapie
- Atemtherapie
- Traktionsbehandlung mit Gerät
- Ergonomieberatung / Rückenschule
- Parkinsongymnastik
- Osteoporosegymnastik
- Kreislaufgymnastik
- Atemtherapie
- Autogenes Training
- Bestrahlung, wie Radarmed und Kurzwelle
- Bestrahlung auf Extensionsliegen (Lendenwirbelsäule/Halswirbelsäule)
- Galvanische Durchflutungen
- Träbert
- Elektrostimulation bei Lähmungen
- Diadynamische Ströme
- Ultraschall
- Wärme- und Rotlichtanwendungen
- Kältepackungen
Neues Leistungsangebot ab 01.01.2012
Einzeltherapie

Klassische Massage
Durch bestimmte manuelle Grifftechniken werden mechanische Reizwirkungen auf Haut, Unterhaut, Muskeln, Sehnen und Bindegewebe gesetzt; an einzelnen oder mehreren Körperteilen.
- Bindegewebsmassage
- Periostmassage
- Colonmassage
Diese Massagetechniken wirken über nervös-reflektorische Wege und beeinflussen die inneren Organe und periphere Durchblutungsstörungen.
Fußreflexzonenmassage
Ist eine Therapie, bei der durch die Reizung von Nervenendpunkten am Fuß eine Wirkung in Form von Entspannung, Schmerzlinderung und Krankheitsheilung auf den Gesamtorganismus erzielt wird.
Krankengymnastik nach Bobath für Säuglinge, Kinder und Erwachsene
Das Bobathkonzept wird für die Behandlung von Patienten mit cerebralen Bewegungsstörungen, sensomotorischen Störungen und neuromuskulären Erkrankungen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, intracerebraler Blutung, Schädel-Hirn-Trauma, Erkrankungen des Rückenmarks, Encephalitis, Hirntumor, Morbus Parkinson und peripherer Nervenschädigung eingesetzt.
Manuelle Therapie
Manuelle Therapie bezeichnet alle von Hand (manuell) angewendeten Techniken und manuellen Stimulationen am Bewegungsapparat des Patienten. Dazu gehören Mobilisation, Traktion, Massage, Manipulation und neuromuskuläre Techniken.
Durch Manuelle Therapie werden Funktionsstörungen und -einschränkungen am Bewegungsapparat lokalisiert und analysiert. Auf den Befund werden therapeutische Handgriffe zur Schmerzlinderung angewendet, Bewegungseinschränkungen mobilisiert und instabile Gelenke stabilisiert. Manuelle Therapie ist schonend und schmerzlos. Sie gehört zu den ältesten medizinischen Anwendungen. Ziel ist, das harmonische Zusammenspiel von Muskeln, Nerven und Gelenken wieder herzustellen.
Bobath
Das Bobath-Konzept ist ein ganzheitlicher Ansatz für Menschen, die eine Schädigung innerhalb des Zentralen Nervensystems erlebt haben.
Ziel der Behandlung ist es, den Haltungstonus zu normalisieren. Mit Tonus ist die Grundspannung innerhalb des Muskelsystems gemeint. Dadurch ist die Anbahnung von physiologischen Bewegungen möglich. Bewegungen, die an die Anforderungen angepasst, koordiniert und fließend sind. Das Erreichte soll in den Alltag integriert werden.
Vorhandene Funktionen können gefördert werden.
Die Grundlage des Bobath-Konzeptes ist die Plastizität des Gehirns. Das heißt, dass das Gehirn die Möglichkeit hat trotz einer Schädigung lebenslang zu lernen. Es lernt durch Reize aus der Umgebung und aus dem eigenen Körper.
Basierend auf praktischen Erfahrungen der Physiotherapeutin Bertha Bobath und gefestigt durch neurophysiologische Erkenntnisse des Arztes Karel Bobath entwickelte sich in den 40er Jahren das Behandlungskonzept der Bobath-Behandlung.
Schwangerschaftsgymnastik
Eventuell auftretende Beschwerden in der Schwangerschaft, wie z. B. Rückenschmerzen können hier therapiert werden.
Kurse

- Parkinsongymnastik
- Osteoporosegymnastik
- Kreislaufgymnastik
- Atemtherapie
In unseren Gymnastikkursen werden die in der Einzeltherapie erlernten Übungen weitergeführt. Dazu gehören u. a.:
Beckenbodengymnastik
Der Beckenboden ist häufig ein unbekanntes Gebiet in unserem Körper. Nach einer Geburt, bei Harnverlust, Senkungsbeschwerden oder Prostataoperationen rückt er zwangsläufig ins Bewusstsein. Dass er eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden allgemein, in der Sexualität und für eine ausgeglichene äußere wie auch innere Haltung spielt, ist den meisten Menschen nicht bewusst.
Die Beckenbodenmuskulatur ist an den Bewegungsabläufen des ganzen Körpers beteiligt und beeinflusst die Position der inneren Organe. Ein bewusster Beckenboden als kraftvolle gesunde Mitte verhilft zu mehr Gleichgewicht, Kraft und Sicherheit. Wir finden Standfestigkeit und Selbstvertrauen.
Die Beckenbodenmuskulatur kann jede körperliche Arbeit unterstützen. Häufig wird sie nicht eingesetzt, sondern die Muskeln des Rückens, des Bauches, der Oberschenkel und der Schultern, was zu Überlastung und Beschwerden führen kann.
Beim Beckenbodentraining geht es einerseits um eine gezielte Kräftigung des Beckenbodens und andererseits darum zu erlernen, den Beckenboden in seiner Verbindung mit dem restlichen Körper bei alltäglichen Bewegungen einzusetzen.
Doch das vollständige Potenzial entfaltet sich durch das Erweitern der Fähigkeit, den Beckenboden bewusst an- und entspannen zu können, was auch das sexuelle Erleben bereichert.
Die große Bedeutung dieses Zentrums im Becken zeigt sich auch in Bezug auf die Vitalenergie, die in der Beckenbodenmuskulatur wurzelt.
Das Anspannen dieser Muskeln bei aufgerichteter Wirbelsäule bewirkt eine physikalisch messbare Steigerung der Gehirnaktivität und damit eine Verbesserung von Konzentration, Leistungsfähigkeit und Kreativität.
Traktionsbehandlung mit Gerät
Durch mechanisch apparativen Zug werdern komprimierte Nervenwurzeln und Gelenkstrukturen entlastet.
Skoliosetherapie
Spezifische Übungen zur Behandlung von Wirbelsäulenverkrümmungen.
Wirbelsäulentherapie
Krankengymnastische Übungen zur Behandlung von statischen Veränderungen der physiologischen Wirbelsäulenkrümmungen, auch Ergonomieberatung / Rückenschule.
Atemtherapie
Ist eine Bewegungs- und Verhaltensschulung innerhalb der Krankengymnastik zur Verbesserung der Atemfunktion und zur Sekretlösung, die insbesondere bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) verordnet wird.
Elektrotherapie
- Bestrahlungen, wie Radarmed und Kurzwelle
- Bestrahlungen auf Extensionsliegen
- Galvanische Durchflutung
- Träbert
- Elektrostimulation bei Lähmungen
- Diadynamische Ströme
- Ultraschall
- Wärmetherapie, Rotlichttherapie
Die Elektrotherapie wendet nieder- und mittelfrequente Stromformen an zur Schmerzlinderung, Durchblutungsverbesserung, Tonisierung und Detonisierung der Muskulatur und zur Behandlung von Lähmungen bei Nervenschädigung.
PNF – Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation
Dieser fast unausprechliche Name der Behandlungsmethode deutet auf das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur hin.
Damit ist die Physiologie der Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles Zusammenspiel der Muskeln und Gelenke des Körpers gemeint.
Diese aktive ganzheitliche Methode basiert auf neurophysiologischen Grundprinzipien und besteht aus definierten Bewegungsmustern, die sich an der normalen motorischen Entwicklung orientieren.
Meist sind sie für das ungeübte Auge nicht auffällig, obwohl sie bei normaler Motorik immer vorhanden sind, z.B. wenn man ein Glas Wasser zum Mund führt. Sie verlaufen dreidimensional und diagonal, so wie auch die Muskulatur im Körper spiralig angelegt ist.
Mit diesen definierten Bewegungsmustern und bestimmten Techniken wird therapeutisch gearbeitet. Dabei werden Reize wie z. B. Druck, Zug, Dehnung und Widerstand genutzt. In einer bestimmten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu den erwarteten Reaktionen von vermehrter Muskelaktivität oder -entspannung i.S. einer Anbahnung oder Erleichterung einer Bewegung.
Die Auswahl und Durchführung der Muster und Techniken richtet sich immer nach der individuellen Situation des Patienten und setzt immer bei seinen stärksten Körperabschnitten an, um gezielt die Ressourcen des Patienten zu aktivieren und eine motorisch normale Funktion zu erreichen.
PNF ist hilfreich bei neurologischen Krankheiten wie z.B. bei MS und nach Schlaganfällen, aber auch bei orthopädisch-chirurgischen Krankheitsbildern wie Schulterproblemen und in der Nachbehandlung von Unfällen.
Triggerpunkttherapie
Einleitend kann man sagen, dass unsere Muskeln sich bei jeglicher Form von Überbelastung dauerhaft zusammenziehen und sogenannte Triggerpunkte, kleine Knötchen im Muskelstrang, bilden.
Triggerpunkte können Kopfschmerzen, Nacken- und Kieferschmerzen, Rückenschmerzen sowie viele Arten von Gelenkschmerzen verursachen. Sie können eine Hauptursache von Skoliosen, Bandscheibenvorfällen und Nervenwurzelkompressionen sein. Sie sind oft mitbeteiligt bei chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, Angststörungen und Depressionen.
Was sind Triggerpunkte?
"Trigger" kommt aus dem Englischen und heißt Auslöser. Andere Bezeichnungen sind auch Myogelosen oder Myofasciales Schmerzsyndrom.
- Triggerpunkte sind Muskelverhärtungen, also Knötchen im Muskelstrang, die meist nur einen Durchmesser von ca. 1 mm aufweisen, aber unter Umständen auch beachtliche Größen wie die einer Walnuss erreichen können. Der Mensch besteht zu 40-60% seines Körpergewichtes aus Muskeln. Wir sind sozusagen von Muskeln und deren Faszien eingehüllt, teilweise 3-4 Schichten übereinander. Jeder unserer 630 Muskeln kann Triggerpunkte ausbilden.
- Triggerpunkte sind druckempfindlich. Durch Druck auf das Knötchen entsteht Schmerz.
- Charakteristische Schmerzausstrahlung: Typischerweise schmerzen Triggerpunkte nicht nur an der Stelle, an der sie sitzen, sondern oft an weit entfernten Gebieten. Die Triggerpunkte jedes einzelnen Muskels haben ganz charakteristische Ausstrahlungsgebiete. Außerdem übertragen Triggerpunkte Schmerzen in tiefe Gewebeschichten wie Sehnen und Gelenke.
- Der japanische Forscher Jay Sha veröffentlichte 2005 eine Studie und wies eine erhöhte Konzentration von Schmerz auslösenden Substanzen (Neuropeptiden) in den Triggerpunkten nach. Außerdem liegt eine starke Übersäuerung und damit ein starker Sauerstoffmangel des Gewebes vor. Nach der Behandlung reduzierte sich die Konzentration der Schmerz auslösenden Substanzen drastisch und auch der pH-Wert normalisierte sich wieder.
- Triggerpunkte führen zu einer schmerzhaften Einschränkung der Dehnbarkeit des betroffenen Muskels.
- Triggerpunkte erzeugen eine überraschend große Vielfalt von Symptomen: Schmerzen unterschiedlichster Art, Beweglichkeitseinschränkungen, Steifheit, Schwäche, Taubheit, Brennen, Kribbeln, Kompression von Nerven und Blutgefäßen.
Geschichte
Die Pionierin auf dem Gebiet der Triggerpunkttherapie ist die amerikanische Ärztin Dr. Janet Travell. In den 40er Jahren prägte sie den Begriff der myofascialen Triggerpunkte für die schmerzhaften Knötchen im Muskel. Sie erforschte die sogennanten Übertragungsschmerzmuster (refferred pain patterns). Dr. Janet Travell veröffentlichte in 1983 zusammen mit David Simons das zweibändige Handbuch der Triggerpunkte. Es handelt sich um ein wissenschaftlich fundiertes Werk über Entstehung und Folgen der Triggerpunkte sowie um eine Dokumentation der Schmerzübertragungsmuster.
Travell und Simons sagen, dass Triggerpunkte die Primärursache für die meisten Schmerzen sind und dass sehr viele Menschen unnötig leiden, weil die Mediziner einfach nicht darüber informiert sind. In Ihrem Buch listen Sie 24 Fehldiagnosen auf, die von Angina über Blinddarmentzündung, Tennisellenbogen, Bandscheibenvorfälle bis zur Migräne reichen.
Ursachen der Triggerpunkte
Triggerpunkte können sich in jedem unserer ca. 600 Muskeln bilden und Schmerzen, Mißempfindungen, Bewegungseinschränkungen und eine überraschend große Vielfalt von Symptomen erzeugen. Sie entstehen durch jede Form von Überbelastung in Arbeit, Sport und Freizeit.
- Verletzungen wie Knochenbrüche, Zerrungen, Operationen, Narben
- Überbelastung durch Sport oder einseitige Bewegungen
- Statikprobleme wie chronische Fehlhaltungen, schlechte Arbeitsplatzergonomie
- Psychische Belastung wie Stress und Ärger
- Übersäuerung
- Bewegungsmangel
Folgen der Triggerpunkte
Durch die Triggerpunkte wird der Durchblutungsmangel des Muskels verstärkt und der Muskel verkürzt sich. Dadurch entsteht eine Überbelastung der Gelenke und Sehnen, die zu Beweglichkeitseinschränkungen und Schmerz führt. Durch den Schmerz wird oft eine Schonhaltung eingenommen, die aber die Fehlhaltung verstärkt und noch mehr Schmerzen verursacht. Schließlich kann es durch die Triggerpunkte zu degenerativen Erkrankungen wie Arthrosen der Gelenke kommen.
Folgen und Ursachen liegen dicht beieinander, da es ein Teufelskreis ist, den es zu durchbrechen gilt.
Triggerpunkttherapie
Eine erfolgreiche Behandlung bedarf der exakten Lokalisation und Auflösung der Triggerpunkte. Durch manuelle Druckanwendung werden die druckschmerzhaften, tastbaren Triggerpunkte aufgelöst und der Muskel von seiner Dauerkontraktion befreit. Meistens ist nach der Behandlung bereits eine Erleichterung zu spüren. Die Druckempfindlichkeit des Muskels nimmt mit fortlaufender Behandlung stark ab.





