Asthma bronchiale

Diagnose und Therapie
Asthmaanfälle sind der Endpunkt einer Entwicklung, die oft schon lange vorher spürbar wird. Mit den ersten Reaktionen der Bronchien wird das Atmen immer schwerer, oft setzt Husten ein. Auch die Produktion von zähflüssigem Schleim kann zunehmen. Deshalb weisen nicht nur Atemnot-Anfälle auf eine asthmatische Erkrankung hin, sondern auch schon Husten, vermehrte Verschleimung und Engegefühl im Brustkorb. Für die Bewertung der Asthmaschwere gibt es eine Einteilung in Schweregrade (1 bis 4), die bei der Behandlungsplanung hilfreich ist.
Die moderne Behandlung von Asthma bronchiale setzt heute auf viele verschiedene Säulen. Wichtige Bestandteile sind die Vermeidung auslösender Faktoren, sportliche Betätigung und die medikamentöse Therapie. Aufmerksame Selbstbeobachtung kann helfen, Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Welche Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen, hängt unter anderem von der Schwere der Erkrankung ab, aber auch davon, wie gut das Asthma kontrolliert wird. Grundsätzlich zielt die Behandlung darauf, schnell eine Besserung herbeizuführen und Beschwerden generell zu lindern. Ebenso wichtig wie die Beseitigung der akuten Symptome sind vorbeugende Maßnahmen (medikamentöse und nichtmedikamentöse Maßnahmen), durch die erneute Anfälle verhindert werden können.
