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Arbeitgebermagazin

Diversität

Gemeinsam stark

Veröffentlicht am:12.08.2025

2 Minuten Lesedauer

Introvertierte und Extrovertierte bringen unterschiedliche Stärken in die Arbeitswelt ein. Wenn Führungskräfte beide Persönlichkeitstypen verstehen und wertschätzen, profitieren Teamdynamik und Unternehmenserfolg gleichermaßen.

Eine Gruppe von Menschen steht zusammen und unterhält sich

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Introvertierte und extrovertierte Beschäftigte

Führungskräfte nehmen Introvertierte oft als weniger leidenschaftlich wahr als Extrovertierte, auch wenn ihre Leistung gleich ist. Das hat eine Studie der Harvard Business School und der Humboldt-Universität zu Berlin herausgefunden.

Dabei sind Introvertierte in der Regel genauso entschieden bei der Sache wie Extrovertierte. Sie drücken ihr Engagement nur anders aus.

Während Extrovertierte ihre Begeisterung durch sichtbare Verhaltensweisen wie etwa Mimik, Körperbewegungen und ihre Stimmlage zeigen, investieren Introvertierte mehr Zeit in die Qualität ihrer Arbeit und konzentrieren sich intensiver auf ihre Aufgaben.

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Verständnis und Wertschätzung

Beide Persönlichkeitstypen ergänzen sich idealerweise gut. Diese Balance ist auch von Vorteil für Führungskräfte und ihre Teams: Introvertierte können von Extrovertierten übernehmen, sich mehr einzubringen und ihre Ideen zu teilen, während Extrovertierte von der Ruhe und Bedachtheit profitieren können.

Wenn Führungskräfte den jeweiligen Stärken mit Verständnis und Wertschätzung begegnen, kann dies die Zusammenarbeit und den Erfolg des Teams fördern.

Unterschiedliche Stärken nutzen

Extrovertierte Personen genießen den Austausch mit anderen und tanken Energie durch soziale Kontakte – ob in der Mittagspause, im Meeting oder privat. Sie wirken gesellig, positiv und oft führungsstark, übernehmen gerne Verantwortung und scheuen keine vollen Tage mit vielen Gesprächen.

Introvertierte Menschen bevorzugen meist kleinere Gruppen oder Zeit für sich, ohne zwangsläufig schüchtern zu sein. Sie gelten als ruhig, bedacht und sensibel gegenüber äußeren Reizen. Streit vermeiden sie oft, da Auseinandersetzungen sie schnell ermüden. Viele fühlen sich in Berufen wohler, in denen sie konzentriert und eigenständig arbeiten können.

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