Empathie-Award Pflege 2026
Eine gute, sorgsame und empathische Pflege ist im Grunde unbezahlbar, verdient Respekt und Anerkennung. Die AOK Hessen sucht deshalb wieder authentische Geschichten aus dem Pflege-Alltag.

Verlässlichkeit und Mitgefühl –
Geschichten über Pflegeprofis gesucht
Empathie-Award 2026 – Eine gute, sorgsame und empathische Pflege ist im Grunde unbezahlbar, verdient Respekt und Anerkennung. Die AOK Hessen sucht deshalb wieder authentische Geschichten aus dem Pflege-Alltag, erzählt von Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen, aber auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Pflegedienst oder -heim. Wir loben diesen Award zum neunten Mal aus.
Rückblick

Drei Frauen und ein Mann gehörten 2025 zu den Auserwählten. Sie kommen aus Lampertheim, Oberursel, Zierenberg und Neu-Isenburg. Da wäre zunächst Cornelia Hinrichs. Seit 2002 arbeitet sie im Alten- und Pflegeheim Mariä Verkündigung. Bereits als Jugendliche hat sie aushilfsweise in einer Klinik ausgeholfen. Heute ist sie für drei Stationen mit etwa 36 Bewohnerinnen und Bewohnern verantwortlich. Ihr geht es vor allem darum, dass die Menschen in Würde gehen können.
Seit 2007 leitet Dagmar Schreck einen kompletten Wohnbereich. Die 61-jährige hat ein separat eingezäuntes Gartenstück samt Rundweg konzipiert, damit die dementen Menschen mehr draußen sein können. Außerdem dekoriert sie gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Bereich jahreszeitlich, bastelt mit ihnen, geht sogar manchmal für sie einkaufen.
In den 90er-Jahren lernte der gelernte Werkzeugmacher Silvio Zschaage im Zivildienst den Pflegeberuf kennen – und er blieb, machte eine Ausbildung, begann seine Karriere „in einem zutiefst erfüllenden Beruf“, wie er selbst sagt. Er setzt auf das Prinzip der Salutogenese. „Ich schaue immer, welche Ressourcen ein Mensch noch hat und nicht, wie krank er ist“, fasst er zusammen.
Die vierte Gewinnerin ist – eine besondere Ausnahme – gar keine Pflegefachkraft. Derya Sahin macht Termine, organisiert Krankentransporte, besucht Menschen, die ins Pflegeheim wechseln mussten, geht für sie einkaufen. Ihre außergewöhnliche Hilfsbereitschaft ging 2025 besonders weit. Ein Endfünfziger wurde in seiner verwahrlosten Wohnung nach einem Schlaganfall durch seinen Betreuer aufgefunden. Dieser rief direkt beim Pflegedienst an und bat um Hilfe. Organisiert wurde nicht nur ein vierstündiger Putzmarathon, Derya Sahin startete sogar eine Spendenaktion auf Facebook, um dem Mann zu helfen.
Sie wollen sofort loslegen?
Jetzt mitmachen
Datenschutzhinweis
Teilnahmebedingungen
Fragen und Antworten
Jetzt Mitglied werden
Schließe jetzt Deine Mitgliedschaft direkt online ab – sicher und einfach.