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Gesundheit in der Altenpflege fördern

Veröffentlicht am:10.11.2025

4 Minuten Lesedauer

Das AOK-Angebot QualiPEP ist ein praktisches Werkzeug, um den Stand der Gesundheitsmaßnahmen im eigenen Unternehmen zu bewerten und zu planen.

Pflegekraft leitet zwei ältere Personen zu Bewegungsübungen mit Petzibällen an.

© AOK

Für Beschäftigte und Bewohnende

QualiPEP steht für „Qualitätsorientierte Prävention und Gesundheitsförderung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Pflege“. Wer die Gesundheit aller Menschen in einer Pflegeeinrichtung verbessern möchte, profitiert bei diesem AOK-Angebot vom Blick auf zwei Aspekte: die Belange der Beschäftigten und die der Bewohnenden.

Unternehmen können mithilfe praxiserprobter Checklisten herausfinden, welche Strukturen, Prozesse und Maßnahmen gesundheitsförderlich sind und den Bedarf der Mitarbeitenden und Bewohnenden treffen.

Checklisten zur Selbstevaluation

Das Unternehmen überprüft sich selbst und erhält Anregungen zur Weiterentwicklung. Die Checklisten und thematisch begleitenden Poster beruhen auf wissenschaftlich fundierten Qualitätskonzepten und wurden gemeinsam mit Pflegeeinrichtungen entwickelt.

Die Hauptchecklisten dienen als eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe, wenn Einrichtungen gesunde Lösungen entwickeln, umsetzen, verstärken oder optimieren möchten.

Hauptchecklisten für QualiPEP

Die Hauptcheckliste bietet einen Überblick über alle Themen, die für Prävention und Gesundheitsförderung der Bewohnenden und BGF der Beschäftigten wichtig sind.

Fünf Themenschwerpunkte

Wer bereits in Sachen Prävention oder Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) aktiv ist, kann sich gleich die fünf Checklisten zu diesen Themen vornehmen:

  • Ernährung
  • körperliche Aktivität
  • Stärkung mentaler Ressourcen
  • psychosoziale Gesundheit
  • Vorbeugen von Konflikten

Die Listen wurden im Projekt umfassend durch Piloteinrichtungen getestet. Ein Ergebnis ist: Häuser mit ganz unterschiedlichen Rahmenbedingungen können QualiPEP erfolgreich einsetzen. Hilfreich sind der modulare Aufbau und die Möglichkeit, schrittweise vorzugehen.

  • FEHLZEITEN UNTERSCHEIDEN SICH STARK

    Die Arbeitsbelastung in der Pflege ist hoch – das zeigen die AU-Tage von AOK-Versicherten im Branchenvergleich:

    34,7 Tage fehlten Beschäftigte in der Altenpflege im Jahr 2023.

    23,9 Tage fehlten Beschäftigte im Schnitt branchenübergreifend.

    Quelle: Fehlzeiten-Report des WIdO, 2024.

Ergebnisse direkt umsetzbar

Mithilfe der Checkliste lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten. Beim Thema Ernährung kann es zum Beispiel um die Frage gehen, wie sich Beschäftigte bei der Essensauswahl einbinden lassen und wie gemeinsames Essen in der Teamkultur verankert werden kann. Die Erkenntnisse aus der Arbeit mit QualiPEP sind also direkt umsetzbar.

Langfristige Strategien

Illustration: Pflegekraft schiebt Bewohnenden im Rollstuhl

Durch ihre Systematik und die Möglichkeit, sie wiederholt anzuwenden, eignen sich die QualiPEP-Checklisten gut dazu, eine langfristige Strategie für einen Gesundheitsförderungsprozess zu entwickeln und die Ziele systematisch anzugehen. Viele Einrichtungen sehen QualiPEP als Start in einen Prozess, den sie langfristig beibehalten wollen.

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