Vitamin K
Dafür ist es gut
Vitamin K ist für die Blutgerinnung mitverantwortlich. Bei einem Mangel – der bei gesunden Menschen allerdings nicht vorkommt – treten verstärkt Blutungen auf, die häufig nur schwer zu stillen sind. Vitamin K ist außerdem an der Regulation der Knochenbildung beteiligt. Im Alter kann eine ausreichende Zufuhr von Vitamin K und eine erhöhte Zufuhr von Vitamin D vor schnellem Knochenabbau schützen.
So gelangt es in den Körper
Ideale Vitamin-K-Lieferanten sind grüne Gemüsearten (z. B. Kopfsalat, Feldsalat, Spinat und einige Kohlsorten). Milch und Milchprodukte, Fleisch, Eier, Getreide, Obst und andere Gemüsearten ergänzen die Versorgung mit Vitamin K. Ein Vitamin-K-Mangel ist sehr selten. Unsere Darmflora ist nämlich in der Lage, Vitamin K selbst zu bilden. In wieweit dies allerdings zur Deckung des Vitaminbedarfs beiträgt, ist nicht bekannt. Außerdem ist Vitamin K in Lebensmitteln weit verbreitet. Ein Mangel, z. B. durch eine langfristige Einnahme von Antibiotika, führt zu Blutungen an Zahnfleisch und Haut, aber auch in Gehirn, Leber und der Netzhaut des Auges.
Da Vitamin K sehr empfindlich auf Licht reagiert, sollten Vitamin-K-reiche Lebensmittel dunkel gelagert werden.
Mögliche Folgen einer Überdosierung
Hoch dosierte Vitamin-K-Spritzen können die roten Blutkörperchen zerstören. Der Genuss von natürlichen Vitamin-K-Quellen kann nicht zu einer Überdosierung führen. Patienten, die mit sogenannten Antikoagulantien, also Medikamenten zur Blutverdünnung, behandelt werden, müssen sich nicht von einer bisher ausgewogenen auf eine Vitamin-K-arme Ernährung umstellen. Sie sollten jedoch auch nicht durch Veränderungen der Ernährung oder Einnahme von Supplementen ihre Vitamin-Aufnahme stark erhöhen.
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Letzte Aktualisierung: November 2011

