Mit der Arbeits­gruppe Gesund­heitskompetenz ans Ziel

Die in Schritt 2 enthaltenen Informationen helfen Ihnen dabei, die Arbeitsgruppe Gesundheitskompetenz zu gründen und gemeinsam Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz umzusetzen.

Inhalte im Überblick

Was ist die AG Gesundheitskompetenz?

Die AG Gesundheitskompetenz sollte aus 5-10 Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen Ihrer Einrichtung bestehen (z. B. Geschäftsführung, Qualitätsmanagement, Gesundheitsförderung, Personalvertretung, Medizin, Pflege, therapeutische Berufe, Gebäudetechnik, Klient*innen). Sollte in Ihrer Einrichtung bereits eine Arbeitsgruppe (z. B. Steuerkreis Gesundheit, Gesundheitszirkel, etc.) mit ähnlicher Zusammensetzung bestehen, können Sie gerne an die vorhandenen Strukturen anknüpfen und die Mitglieder zur gemeinsamen Zusammenarbeit in der AG Gesundheitskompetenz für die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz in Ihrer Einrichtung einladen.

Bitte legen Sie außerdem eine*n Koordinator*in für die AG Gesundheitskompetenz in Ihrer Einrichtung fest. Die AG Koordination ist Ansprechperson für die AG Mitglieder und koordiniert das weitere Vorgehen auf dem Weg hin zu einer gesundheitskompetenten Einrichtung (z. B. Versand der Einladung zu gemeinsamen Treffen, Durchführung der Bedarfserhebung, Vorbereiten von Maßnahmen in Ihrer Einrichtung).

Das Vorgehen in der AG Gesundheitskompetenz

Gemeinsam mit der AG Gesundheitskompetenz machen Sie sich ab dem nächsten Schritt (ab Schritt 3) auf den Weg zu einer gesundheitskompetenten Einrichtung. Um sich mit Ihrer AG Gesundheitskompetenz auf den Weg zu einer gesundheitskompetenten Einrichtung zu machen, gestaltet sich das weitere Vorgehen zur Entwicklung der Gesundheitskompetenz in Ihrer Einrichtung entlang des PDCA-Zyklus („Plan“ (Planen), „Do“ (Durchführen), „Check“ (Prüfen) und „Act“ (Handeln)), um (Veränderungs-)Prozesse in Ihrer Einrichtung anzustoßen und zu verbessern (Rottenkolber et al. 2020).

Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht das Vorgehen der AG Gesundheitskompetenz bei der Entwicklung der Gesundheitskompetenz in Ihrer Einrichtung.


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Planen
  • Schritt 1: Informationen zum Konzept GK
  • Schritt 2: Gründung der Arbeitsgruppe (AG)
  • Schritt 3: Bedarfsprüfung (Selbstcheck)
  • Schritt 4: Auswahl von Handlungsfeldern und Zielen
Durchführen
  • Schritt 5: Umsetzung von Maßnahmen (=Tools) zur Entwicklung der GK entsprechend der Schritt-für-Schritt-Anleitung (Praxisleitfäden)
Prüfen
  • Schritt 6: Überprüfung der Maßnahmen bzw. Zielerreichung durch erneute Bedarfsprüfung (Selbstcheck)
Handeln
  • Schritt 7: Verbesserung, Verstetigung oder Erweiterung der Maßnahmen (Umsetzung von Tools aus Schritt 5 und 6)

Anmerkung: GK = Gesundheitskompetenz

Planen (Schritte 1-4):

Um sich auf den Weg zu einer gesundheitskompetenten Einrichtung zu begeben, bedarf es einer umfassenden „Planungsphase“, die mehrere Einzelschritte umfasst (Schritte 1-4): Nachdem Sie sich zum Thema Gesundheitskompetenz informiert haben (Schritt 1),  eine AG Gesundheitskompetenz und eine dazugehörige AG-Koordination festgelegt haben (Schritt 2), führen Sie (gemeinsam mit der AG) den digitalen Selbstcheck zur Bedarfserhebung durch (Schritt 3), um herauszufinden, welche Bedarfe Ihre Einrichtungen in den einzelnen Handlungsfeldern der organisationalen Gesundheitskompetenz hat. Der (digitale) Selbstcheck zeigt Ihnen diejenigen Handlungsfelder an, in denen Ihre Einrichtung Verbesserungsbedarfe aufweist. Anhand der Ergebnisse können Sie gemeinsam mit der AG Gesundheitskompetenz die entsprechenden Handlungsfelder auswählen und Ziele zur Stärkung der Gesundheitskompetenz festlegen.

Durchführen (Schritt 5):

Nun erfolgt die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz in Ihrer Einrichtung (Schritt 5). Nutzen Sie hierfür den entsprechenden Praxisleitfaden aus dem ausgewählten Handlungsfeld und setzen Sie die Tools zur Stärkung der Gesundheitskompetenz entsprechend der in den Praxisleitfäden enthaltenen Schritt-für-Schritt Anleitung um.

Prüfen (Schritt 6):

Nach der erfolgreichen Umsetzung der Tools zur Stärkung der Gesundheitskompetenz in Ihrer Einrichtung erfolgt nun das Prüfen der Zielerreichung. Führen Sie dafür bitte erneut den digitalen Selbstcheck durch (Schritt 6). Anhand der Ergebnisse des digitalen Selbstchecks können Sie Verbesserungen oder auch weitere Bedarfe in den entsprechenden Handlungsfeldern der organisationalen Gesundheitskompetenz in Ihrer Einrichtung ableiten.

Handeln (Schritt 7):

Die Ergebnisse des Selbstchecks werden in diesem Schritt gemeinsam mit der AG Gesundheitskompetenz besprochen und bewertet. Sie legen nun fest, wie Sie auf die Ergebnisse des Selbstchecks reagieren wollen. Sie können hierzu entweder a) die durchgeführten Tools abermals durchführen, um eine Verstetigung herbeizuführen. Sie können auch b) weitere Tools aus demselben Handlungsfeld umsetzen, um die Maßnahmen im entsprechenden Handlungsfeld zu erweitern. Oder aber Sie wählen c) und widmen sich einem neuen Handlungsfeld der gesundheitskompetenten Einrichtung, das im digitalen Selbstcheck einen Bedarf zur Stärkung aufzeigte.