Pressemitteilung

Hautkrebs-Screening in Westfalen-Lippe wieder im Aufwärtstrend

19.07.2022 AOK NordWest 2 Min. Lesedauer

Teilnahmeraten aber immer noch zu gering

Muttermal an Schulter von Frau wird untersucht.
Bei der Hautkrebs-Früherkennung ist noch viel Luft nach oben: Die Teilnahmeraten in Westfalen-Lippe sind nach wie vor zu gering.

Dortmund. Das Hautkrebs-Screening wird in Westfalen-Lippe wieder mehr genutzt. Der Negativtrend der letzten Jahre wurde damit gestoppt. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach gingen im vergangenen Jahr 12,8 Prozent der AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe zur ärztlichen Früherkennung von Hautkrebserkrankungen, in 2020 waren es lediglich 11,5 Prozent. Der Anteil der Frauen lag mit 55 Prozent höher als der der Männer (45 Prozent). Über die Jahre war ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten, der in 2020 seinen Tiefpunkt erreichte. „Trotz der jetzt steigenden Zahlen, bleibt die Entwicklung besorgniserregend. Denn bei der Hautkrebs-Früherkennung ist noch viel Luft nach oben. Die Teilnahmeraten sind nicht einmal auf dem Niveau von vor der Pandemie. Und auch vor Corona war die Quote schon zu gering“, sagt Dr. Christoph Vauth, stellvertretender Vorstandschef der AOK NordWest.

Dabei ist es wichtig, Hautkrebs so schnell wie möglich zu behandeln: Denn Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. „Wir raten dazu, unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen Die 97 Krankenkassen (Stand: 26.01.22) in der gesetzlichen Krankenversicherung verteilen sich auf… zur Hautkrebs-Früherkennung Im Rahmen der Prävention dienen Maßnahmen der Früherkennung dazu, Krankheiten bereits im Frühstadium… zu nutzen“, so Dr. Vauth. Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. Das ist umso wichtiger, da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht. Das Hautkrebs-Screening ist eine rein visuelle Untersuchung der gesamten Haut. Der Arzt Die ärztliche Berufsausübung, die Ausübung der Heilkunde, setzt nach der Bundesärzteordnung eine… sucht dabei den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale ab wie zum Beispiel Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken. Da die Haut so gut zugänglich ist wie kein anderes menschliches Organ, sind die verschiedenen Krebsarten bereits im Frühstadium gut zu finden.

Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit wird in der Medizin als Abweichung von Gesundheit oder Wohlbefinden verstanden. Allerdings stößt die… fast vollständig heilbar. „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät Dr. Vauth. Das Hautkrebs-Screening übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre für ihre Versicherten vom 35. Geburtstag an. Die AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… NordWest bietet ihren Versicherten als Mehrleistung das Hautkrebs-Screening bereits im Alter von 20 Jahren an.

Größter Risikofaktor für Hautkrebs ist zu viel und zu starke UV-Strahlung. Daher sollte im Freien immer an ausreichenden Sonnenschutz durch Sonnencremes mit UV-A- und UV-B Filter mit Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) oder Sonnen-schutzkleidung gedacht werden.

Mehr Informationen zum Thema Hautkrebs und zur Früherkennung gibt es unter www.aok.de/nw, Rubrik Leistungen & Services.

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Pressesprecher

Jens Kuschel

AOK NordWest