Pressemitteilung

AOK zum Weltkrebstag am 4. Februar im Westen: Chance der frühen Diagnostik unbedingt nutzen

19.01.2023 AOK NordWest 2 Min. Lesedauer

Versäumte Untersuchungen in der Pandemie dringend nachholen – Neuer Vorsorg-O-Mat hilft bei der Planung

Eine Ärztin untersucht einen Patienten.
In Westfalen-Lippe werden die Krebs-Früherkennungsuntersuchungen von Frauen und Männern gleichermaßen nach wie vor viel zu selten in Anspruch genommen.

Dortmund. Einen dringenden Appell an die Bevölkerung in Westfalen-Lippe richtet die AOK NordWest anlässlich des Weltkrebstages am Sonnabend, 4. Februar: „Frauen und Männer sollten die Chance der frühen Diagnostik unbedingt nutzen und ausgefallene Termine zur Krebsvorsorge wegen der Corona-Pandemie schnellstens nachholen. Denn wenn Krebs frühzeitig erkannt wird, bestehen gute Heilungschancen“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest. Nach einer aktuellen Auswertung waren im ersten Halbjahr 2022 nur 11,6 Prozent der Männer über 45 Jahre und 19,9 Prozent der Frauen ab 20 Jahren bei der Krebs-Früherkennungsuntersuchung. Im gleichen Zeitraum 2019 vor der Corona-Pandemie waren es noch 12,4 Prozent bei den Männern und 22,9 Prozent bei den Frauen.

Frühstadien von Krebs erkennen

Die Teilnahme an den kostenfreien Krebs-Früherkennungsuntersuchungen liegt immer noch auf einem viel zu niedrigen Niveau. „Die Inanspruchnahme ist nach wie vor zu gering“, so Ackermann. Es sei wichtig, die Termine unbedingt wahrzunehmen und ausgefallene Termine wegen der Pandemie jetzt schnellstens nachzuholen. Denn durch die Krebsvorsorge ist es möglich, bereits Frühstadien von Krebs zu erkennen. Durch eine frühe Diagnostik bestehen gute Heilungschancen. Die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen Die 97 Krankenkassen (Stand: 26.01.22) in der gesetzlichen Krankenversicherung verteilen sich auf… für ihre Versicherten vollständig bezahlt.

„Mit umfassenden Kommunikationsmaßnahmen wollen wir gerade jetzt, in der nach wie vor andauernden Pandemie, einen Anstoß geben, einen Termin bei seinem Arzt oder bei der Ärztin zu vereinbaren“

Tom Ackermann

AOK-Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest

AOK-Kampagne rückt Krebs-Früherkennung in den Fokus

Mit der Kampagne ‚Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden‘ will die AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… das Thema Krebs-Früherkennung Im Rahmen der Prävention dienen Maßnahmen der Früherkennung dazu, Krankheiten bereits im Frühstadium… noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und die Menschen motivieren, die gesetzlich vorgesehenen Untersuchungen wahrzunehmen. „Mit umfassenden Kommunikationsmaßnahmen wollen wir gerade jetzt, in der nach wie vor andauernden Pandemie, einen Anstoß geben, einen Termin bei seinem Arzt Die ärztliche Berufsausübung, die Ausübung der Heilkunde, setzt nach der Bundesärzteordnung eine… oder bei der Ärztin zu vereinbaren und versäumte Untersuchungen nachzuholen“, erklärt Ackermann.

Dazu hat die AOK mit dem ‚Vorsorg-O-Mat‘ ein neues Online-Angebot entwickelt, das die wichtigsten Fragen zur Krebsvorsorge beantwortet und dem User aufzeigt, wann die nächsten Krebs-Früherkennungsuntersuchungen anstehen. Alle Informationen zum neuen ‚Vorsorg-O-Mat‘ im Internet unter www.aok.de/vorsorgomat.

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