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Zecken können FSME übertragen – Impfen schützt

Ein Picknick oder ein Spaziergang im Wald – und schon hat man sich eine Zecke eingefangen. Wenn die Tiere zustechen um Blut zu saugen, übertragen einige von ihnen Krankheiten wie die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Wer sich in bestimmten Risikogebieten aufhält, sollte sich gegen FSME impfen lassen.

So schützen Sie sich vor Zecken

Zecken werden bereits ab etwa sechs bis acht Grad Celsius aktiv. Sie lauern vor allem in Büschen und Gräsern und werden dort im Vorbeigehen abgestreift. Bei einem Ausflug ins Grüne trägt man am besten geschlossene Schuhe und hält Arme und Beine gut bedeckt, damit die Zecke erst gar keine freie Hautstelle findet. Auch Zeckensprays können zumindest eine Zeitlang vor einem so genannten „Zeckenbiss“ schützen. Anschließend sollte man sich gründlich nach Zecken absuchen, da die Tiere mitunter lange auf der Haut herumkrabbeln.

Gefährliche FSME vor allem im Süden

Zeckenbisse sind meist harmlos. Sie können aber auch Infektionen übertragen, vor allem:

  • Lyme-Borreliose (Wanderröte): die häufigste von Zecken übertragene Krankheit. Etwa eine von hundert Personen erkrankt nach einem Zeckenstich an Borreliose. Das Ansteckungsrisiko besteht in ganz Deutschland. Die Krankheit wird mit Antibiotika behandelt, einen schützenden Impfstoff gibt es bislang nicht.
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME): seltener, aber gefährlicher als Borreliose. Die Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute kann nicht zielgerichtet behandelt werden und verläuft in sehr seltenen Fällen tödlich. Ein nennenswertes Ansteckungsrisiko besteht aber nur in bestimmten Regionen. Die FSME-Risikogebiete in Deutschland liegen vor allem im Süden und Südosten.

AOK übernimmt Kosten für FSME-Impfung

Gegen FSME gibt es eine schützende Impfung. Die AOK übernimmt die Kosten der so genannten „Zeckenschutzimpfung“ (FSME-Schutzimpfung) für Personen, die in den Risikogebieten Deutschlands leben oder in diese reisen. Für einen optimalen Schutz sind drei Impfdosen nötig, die der Arzt über einen Zeitraum von mehreren Monaten verabreicht. Die Grundimmunisierung sollte nach drei bis fünf Jahren aufgefrischt werden.

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