Angebot anzeigen für:

Bitte wählen Sie Ihre AOK oder Region aus, um die für Sie richtigen Kontaktdaten zu erhalten.

Geschäftsstellen werden geladen ...
Seitenpfad

Corona-Pandemie: Arbeitnehmer waren seltener krank

In der Corona-Pandemie haben sich Arbeitnehmer insgesamt seltener krankgemeldet. Gleichzeitig waren aber längere krankheitsbedingte Ausfallzeiten zu verzeichnen. Das geht aus dem aktuelle Fehlzeiten-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor.

Weniger Krankmeldungen, aber längere Ausfallzeiten

Im „Pandemie-Zeitraum“ von März 2020 bis Juli 2021 haben sich weniger Arbeitnehmer krankschreiben lassen als im Vergleichszeitraum vor der Krise. Das geht aus einer Befragung von mehr als 2.500 Beschäftigten für den Fehlzeiten-Report 2021 des WIdO hervor. Allerdings fehlten Beschäftigte länger am Arbeitsplatz als im Vergleichszeitraum vor der Pandemie. So dauerte zum Beispiel eine Arbeitsunfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung im Durchschnitt vier Tage länger, bei einer Herz-Kreislauf-Erkrankung waren es etwa 2,5 Tage mehr als vor der Pandemie.

Starke Unternehmen haben gesündere Mitarbeiter

Je anpassungsfähiger und flexibler Beschäftigte sich selbst in der Pandemie empfunden haben, desto besser bewerten sie laut Fehlzeiten-Report ihre Gesundheit und ihr individuelles Wohlbefinden. Auch wie die Unternehmen mit der Krise umgegangen sind, beeinflusst die Fehltage. Beschäftigte, die ihr Unternehmen in der Krise als besonders anpassungsfähig erlebt haben und sich durch ihre Vorgesetzten unterstützt fühlten, berichteten seltener von gesundheitlichen Problemen. Sie waren binnen eines Jahres im Schnitt 7,7 Tage krank. Bei Arbeitnehmern, die ihr Unternehmen besonders schlecht bewerten, sind es dagegen 11,9 krankheitsbedingte Fehltage.

Aus dem Report geht hervor, dass die große Mehrheit der Befragten optimistisch und voller Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist – trotz fast zwölf Monaten des Arbeitens im Ausnahmezustand. Offenbar hat die Erfahrung, dass das eigene Unternehmen die Krise bewältigt hat, das arbeitsbezogene Selbstvertrauen der Erwerbstätigen gestärkt.

Mehr psychische Beschwerden

Dennoch gibt es mehr psychische Beschwerden im Zuge der Corona-Pandemie. Der Anteil der Erwerbstätigen mit psychosomatischen Beschwerden sowie emotionalen Belastungen ist insgesamt gestiegen. Anfang 2020 berichteten etwa 69 Prozent der Befragten über emotionale Probleme wie Lustlosigkeit, Nervosität oder Niedergeschlagenheit, im Frühjahr 2021 waren es hingegen 88 Prozent. Auch psychosomatische Störungen wie Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen sind während der Corona-Pandemie häufiger aufgetreten.

AOK stärkt Pflege

Pflegende waren schon vor der Corona-Pandemie gesundheitlich stark belastet. Denn sie sind in ihrem Beruf besonders hohen physischen und psychischen Anforderungen ausgesetzt. Der Fehlzeiten-Report zeigt, dass diese Belastungen durch die Pandemie noch gestiegen sind. Die AOK engagiert sich deshalb mit der Initiative „Pflege.Kräfte.Stärken“ für Beschäftigte in der ambulanten Pflege, in stationären Pflegeeinrichtungen sowie in Krankenhäusern, um individuelle Lösungen für eine gesunde Arbeitsgestaltung zu finden. Dafür hat die AOK verschiedene Angebote zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) für die Pflegebranche entwickelt, wie beispielsweise spezielle Gesundheitstrainings für Pflegekräfte oder eine digitale Lernplattform, die AOK-Pflege-Mediathek.

Das könnte Sie auch interessieren

Sichere Kommunikationskanäle zu Ihrer AOK

Erfahren Sie, über welche sicheren Kommunikationskanäle Sie mit der AOK Kontakt aufnehmen können.

Die häufigsten Fragen und Antworten zum E-Rezept

Die AOK beantwortet alle wichtigen Fragen zum E-Rezept.

AOK zahlt Biomarker-Test bei Brustkrebs

Chemotherapie ja oder nein: Wie ein Biomarker-Test bei Brustkrebs die Entscheidung unterstützen kann.

Kontakt zu meiner AOK

Zur Kontaktseite

Newsletter

Der AOK-Newsletter schickt monatlich die neuesten Meldungen aus den Bereichen Medizin, Fitness, Ernährung, Karriere und Gesundheit in Ihr Postfach.

Um einen RSS-Feed zu abonnieren, benötigen Sie einen Browser, der RSS unterstützt. Die aktuellen Standardbrowser (z. B. Mozilla Firefox, Internet Explorer oder Chrome) unterstützen RSS-Feeds. Um die Feeds zu abonnieren, klicken Sie bitte auf den unten angegebenen Link. Benennen Sie den RSS-Link nach Ihren Wünschen und speichern Sie ab. Über eine neue Schaltfläche in Ihrem Browser können Sie dann die News erreichen.
Die RSS-Technologie ermöglicht Ihnen die tagesaktuellen News aus der Themenwelt der aok.de einfach und bequem zu abonnieren. Sie können sich unsere News-Themen in ihrem Browser oder einem RSS-Reader anzeigen lassen. Teilweise unterstützen auch Bildschirmschoner und E-Mail-Programme den RSS-Feed. Sie können daher die News sehr flexibel einsetzen.
Zur Kontaktseite