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Pflege-Report 2021: Hohe Sterblichkeit bei Pflegebedürftigen

Der jährlich erscheinende Pflege-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) rückt im Schwerpunkt 2021 die Folgen der COVID-19-Pandemie in den Fokus, die erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und den Lebensalltag von Pflegebedürftigen hat.

Pflege-Report 2021: Sterblichkeit in Pflegeheimen stark angestiegen

Der Pflege-Report 2021 zeigt, dass die Sterblichkeit von Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeheime in Deutschland in den ersten beiden Pandemiewellen drastisch angestiegen ist. Drei Wochen nach Start des ersten Lockdowns im April 2020 war die Sterberate 20 Prozent höher als im Mittel der Vorjahre. In den ersten drei Monaten der zweiten Pandemiewelle von Oktober bis Dezember 2020 überstieg sie das Niveau des Vergleichszeitraums der Vorjahre (2015 bis 2019) um durchschnittlich 30 Prozent. Im Dezember 2020 erreichte die Übersterblichkeit mit 80 Prozent die Spitze.

Pflege-Report 2021 zeichnet kritisches Versorgungsbild der Pflegebedürftigen

Grundlegende Erkenntnisse des Pflege-Reports sind:

  • Die Infektionsschutzmaßnahmen während der Pandemie konnten Pflegeheimbewohner nicht ausreichend absichern.
  • Ein Großteil der pflegebedürftigen Personen musste drastische Einschränkungen in Kauf nehmen.
  • Pflegebedürftige litten erheblich unter psychischen Belastungen durch die Isolation.
  • Rund zwei Drittel der befragten Angehörigen haben bei den Pflegeheimbewohnern eine Verschlechterung der geistigen Fitness wie auch der psychischen Gesundheit aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen wahrgenommen.

Empfehlungen für die Zukunft

Angesichts der Ergebnisse aus dem Pflege-Report empfiehlt das WIdO, die gewonnenen Erkenntnisse in zukünftige Pandemiekonzepte mit einzubeziehen. Es müsse weiter untersucht werden, wie die Corona-Beschränkungen das Leben der Pflegebedürftigen beeinflusst haben und welche verschiedenen Maßnahmen nötig seien, um zu vermeiden, dass sich eine solche Situation wiederholt. Die generelle Isolierung älterer Frauen und Männer von der Außenwelt und ihren Angehörigen sei kein geeignetes Mittel zur Gefahrenvermeidung.

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