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Werbespots für ungesunde Lebensmittel richten sich überwiegend an Kinder

Viele Lebensmittelkonzerne richten sich mit Werbung für ungesunde Produkte im TV und Internet hauptsächlich an Kinder. Das hat eine neue Studie der Universität Hamburg jetzt herausgefunden.

Werbespots für ungesunde Lebensmittel richten sich überwiegend an Kinder

92 Prozent der untersuchten Lebensmittelwerbung für Kinder haben im TV und Internet Produkte betroffen, die zu viel Zucker, Fette oder Salze enthalten. Zu diesem Ergebnis ist eine vom AOK-Bundesverband geförderte Studie der Universität Hamburg gekommen. Für die Studie haben Wissenschaftler unter anderem das Mediennutzungsverhalten von Kindern zwischen drei und 13 Jahren im Zeitraum März 2019 bis Februar 2020 untersucht. Bei einer durchschnittlichen Fernsehzeit von zwei Stunden pro Tag begegneten der Zielgruppe rund zehn Werbesports für ungesunde Produkte. Im Internet sind es pro Tag fünf. Dort setzen Lebensmittelkonzerne verstärkt auf die Hilfe von Influencern – auf dem Videoportal YouTube werden 67 Prozent der ungesunden Produkte durch diese beworben.

Insbesondere Fastfood und Süßigkeiten sind der Studie zufolge negativ durch ein intensives Kindermarketing aufgefallen.

Welche Folgen hat Werbung für ungesunde Produkte?

Hintergrund der Studie ist eine hohe Übergewichts- und Adipositasprävalenz bei Kindern in Ländern, in denen eine direkte Ansprache seitens der Lebensmittelindustrie ohne größere Restriktionen erfolgt. Bisher fehlten aber aktuelle Zahlen darüber, wie oft Kinder in Deutschland Werbung für ungesunde Lebensmittel sehen.

Die AOK hat bereits vor Veröffentlichung der Ergebnisse gefordert, die an Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel zu verbieten, die nicht dem Nährwertprofilmodel der Weltgesundheitsorganisation entsprechen. Sie setzt sich in vielen Projekten dafür ein, das Bewusstsein für den täglichen Zuckerkonsum zu schärfen und die Gesundheitskompetenz der Menschen zu stärken. Ein Beispiel dafür ist der neue „Zuckerkompass“. Das Unterrichtsprogramm für Lehrkörper soll die Ernährungskompetenz von Schülerinnen und Schülern stärken. Ein weiteres Beispiel ist der regelmäßig veranstaltete Zuckerreduktionsgipfel, bei dem der AOK-Bundesverband mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft über notwendige Maßnahmen hin zu einer gesünderen Ernährung in Deutschland diskutiert. Darüber hinaus fördert die AOK die Medienkompetenz von Eltern. Als Partner der Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit den Medien macht“ unterstützt sie Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder aktiv in die Welt der Medien zu begleiten.

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