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Coole Körperfakten

Unser Körper hat es ganz schön drauf. Er koordiniert unsere Organe, die ziemlich schlaue Jobs erledigen. Und manchmal ist er für echte Überraschungen gut. Kennst du schon diese coolen Körperfakten?

Das befindet sich in deinem Körper

Körperfakten mit Jolinchen

Wusstest du das? In deinem Körper befinden sich:

  • 206 Knochen
  • 650 Muskeln
  • 29 Organe

So tickt dein Körper

Der menschliche Körper ist ein ganz schön kompliziertes System. Zum Glück beherrscht er jede Menge Tricks, damit alles so funktioniert, wie es funktionieren soll:

Kopfüber etwas trinken? Unmöglich, Wasser kann doch nicht nach oben fließen. Denkste. Unser Körper hat da einen Trick: Unsere Speiseröhre ist ein Muskelschlauch, der Essen und Getränke in Wellenbewegungen zu unserem Magen schiebt. So wird verhindert, dass alles einfach herunterrutscht – egal, ob kopfüber oder nicht. Unsere Speiseröhre funktioniert quasi in beide Richtungen und transportiert Speisen und Getränke mit vereinter Muskelkraft zum Magen. Wie ein Fahrstuhl.

Flüssigkeit, die du trinkst, gelangt über deinen Magen und deinen Darm in dein Blut. Von dort wird sie in alle Zellen deines Körpers transportiert. Das ist wichtig, damit dein Körper nicht austrocknet. Trinkst du aber mal mehr, als dein Körper braucht, dann will er die Flüssigkeit wieder loswerden. Er schickt sie also über deine Nieren in die Blase. Und dann? Klar, dann musst du aufs Klo.

Jedes Organ in unserem Körper erfüllt eine wichtige Aufgabe. Jedes? Nicht ganz. Der Blinddarm ist ein Teil des Darms, den der Mensch nicht unbedingt braucht. Deshalb kann er bei einer Entzündung auch entfernt werden. Muss er sogar – aber das entscheidet dein Arzt. Den solltest du schnell mit deinen Eltern aufsuchen, wenn du starke Schmerzen rechts unten im Bauch hast. Denn bei einer Blinddarmentzündung besteht die Gefahr, dass der Blinddarm aufplatzt und Eiter in die Bauchhöhle fließt. Das wäre sehr gefährlich. Zum Glück lebt es sich auch ohne den „Wurmfortsatz“ (so wird der Blinddarm auch genannt) des Darmes gut.

Wie genau Schluckauf entsteht, darüber sind sich die Wissenschaftler noch nicht ganz einig. Die Vermutung: Babys trainieren schon im Bauch ihrer Mutter das Atmen und damit ihr ganzes Atmungssystem, also Lunge, Luftröhre, Bronchien, Kehlkopf und Atemwege. Natürlich sollen sie dabei kein Fruchtwasser schlucken. Deshalb verschließt sich ruckartig ihre Stimmritze – sie hicksen. Wenn dein Schluckauf mal wieder besonders hartnäckig ist: tief einatmen, dreimal schlucken, Nase zuhalten und noch vier- bis zehnmal schlucken. Oder: Nase zuhalten und ein Glas Wasser austrinken, sich erschrecken oder ablenken lassen. Buh.

Dein Körper ist durchzogen von einem Netz aus kleinen Röhren: den Adern. Durch sie fließt dein Blut auch bis in den letzten Winkel deines Körpers. Das ist wichtig, denn im Blut sind Sauerstoff sowie wichtige Nährstoffe, Vitamine, Salze und vieles mehr enthalten. Das Zentrum des Blutkreislaufes und der Motor, der dein Blut durch die Adern schickt, ist dein Herz. Es füllt sich mit Blut und pumpt es dann wieder heraus. Mindestens einmal pro Sekunde, öfter wenn du Sport machst oder dich aufregst. Die Adern, in denen das Blut mit frischem Sauerstoff vom Herzen wegfließt, heißen Arterien. In den Venen strömt das Blut zum Herzen zurück.

Ein Mensch hat über 650 Muskeln – und die wollen gefordert werden. Denn: Wer rastet, der rostet. Klar, ein Mensch rostet nicht so wie ein altes Fahrrad. Aber wenn wir immer nur herumsitzen, „denkt“ unser Körper irgendwann: „Wozu muss ich mich anstrengen? Wozu brauche ich meine starken Muskeln, wenn ich ja doch nur herumsitze?“ Wenn unser Körper so reagiert, dann werden unsere Muskeln schnell schwächer, die Durchblutung sinkt, das Herz wird träge. Das ist natürlich ungesund: Wer ständig schlapp und träge ist, wird irgendwann krank. Natürlich darfst du auch einmal faul auf dem Sofa liegen, aber du merkst: Bewegung ist sehr wichtig.

Mal ist er so groß wie eine Faust, mal so groß wie ein kleiner aufgeblasener Luftballon – je nachdem wie voll oder leer er ist. Die Rede ist von unserem Magen. Je mehr wir essen, desto mehr weitet er sich. Bei 1,5 Liter Flüssigkeit ist aber Schluss. Durch besonders große Mahlzeiten kann sich unser Magen sogar überdehnen. Zwar platzt er nicht wie ein Luftballon, aber du hast das Gefühl, viel zu viel gegessen zu haben.

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