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Impfung bleibt wichtigste Maßnahme gegen Corona

Trotz Impffortschritt geht das Robert Koch-Institut (RKI) in einer Modellrechnung davon aus, dass die Infektionszahlen ab Herbst wieder stärker ansteigen könnten. Um einen hohen Anstieg zu vermeiden, bleiben Impfungen und etablierte Schutzmaßnahmen weiterhin wichtige Maßnahmen.

Impfquote: Wo steht Deutschland?

Laut RKI sollten mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen sowie 90 Prozent der ab 60-Jährigen vollständig gegen COVID-19 geimpft sein, um die SarsCov2-Infektionen kontrollieren zu können. Nach den aktuellen Erhebungen haben wir diese Quoten in Deutschland bislang nicht erreicht. Eine Elimination des Virus sieht das RKI nicht mehr als realistisch an. Aktuell geht das Institut deshalb davon aus, dass es im Herbst und Winter zu einem neuen Anstieg der Infektionszahlen in Deutschland kommen wird. Die meisten Infektionen werden dann für Erwachsene unter 60 Jahren sowie Kinder unter 12 Jahren erwartet.

Starker Anstieg kann verhindert werden

Einem starken Anstieg der Infektionszahlen könne aber entgegengesteuert werden, so das RKI. Wichtigste Maßnahme bleibt dabei das Impfen. Je mehr Erwachsene geimpft sind, desto schwächer ist der Anstieg der Fallzahlen sowie der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle. Als weitere wichtige Maßnahme empfiehlt das Institut, die AHA+A+L-Regeln weiter einzuhalten. Das heißt:

  • 1,5 Meter Mindestabstand halten zu Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben
  • Hygiene beachten, wie gründliches Hände waschen oder in die Armbeuge niesen bzw. husten
  • Masken mit medizinischer Schutzwirkung im Alltag tragen, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Corona-Warn-App nutzen, um Infektionsketten schneller zu unterbrechen
  • Regelmäßiges Lüften, insbesondere, wenn sich mehrere Menschen in einem Raum befinden

Das RKI rät unter anderem auch, jetzt schon Vorbereitungen für Auffrischungsimpfungen zu treffen, um vor allem bei Älteren und bei Menschen aus Risikogruppen zeitnah reagieren zu können, wenn genügend Erkenntnisse zur Dauer des Impfschutzes vorliegen und ein Nachlassen der Immunität zu befürchten ist.

Corona-Impfangebot für jeden Erwachsenen

Immunität ist der beste Schutz vor einem erhöhten Infektionsgeschehen. Das RKI spricht sich deshalb dafür aus, eine möglichst hohe Impfquote zu erreichen. Dabei kann jeder Einzelne mitwirken. Denn seit Aufhebung der Priorisierung Anfang Juni soll in Deutschland jedem Erwachsenen ab 18 Jahren die Impfung gegen Covid-19 angeboten werden. Kindern und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren wird die Impfung bei Vorerkrankungen seitens der Ständigen Impfkommission empfohlen. Sie ist aber auch ohne Vorerkrankungen möglich, wenn ein entsprechender Wunsch besteht und eine ärztliche Aufklärung erfolgt ist. Laut Bundesregierung gibt es derzeit ausreichend Impfstoff, sodass jeder ohne lange Wartezeiten einen Impftermin erhält. Impfungen sind sowohl in Impfzentren als auch bei Hausärzten und Betriebsärzten möglich. Zudem bieten viele Städte und Gemeinden Sonderaktionen an, bei denen Impfwillige ohne Termin die Spritze bekommen können.

Ebenfalls wichtig: Wer seinen Impftermin nicht wahrnehmen kann, sollte diesen Termin unbedingt absagen. So erhalten andere Menschen schneller einen Termin für die Corona-Schutzimpfung. Erstgeimpften, die ihre zweite Impfung verpasst haben, wird zudem empfohlen, diesen Termin so schnell wie möglich nachzuholen. Nur so kann eine starke Immunantwort gegen das Virus erzielt sowie ein besserer Schutz vor der ansteckenderen Delta-Variante erreicht werden. Wie wirksam die zugelassenen Impfstoffe gegen die neuen Virusvarianten sind, erfahren Sie auf der Übersichtsseite der AOK.

Impfen rettet Leben

Auch die AOK macht sich für die Corona-Schutzimpfung stark und unterstützt die Impfkampagne unter dem Motto „Impfen rettet Leben!“ Das Ziel: die Impfbereitschaft in der Bevölkerung allgemein und ganz aktuell in Bezug auf das Corona-Virus zu steigern. Denn Impfungen gehören zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen, um Kinder und Erwachsene vor schweren Erkrankungen zu schützen.

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