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Grippeimpfung für Risikogruppen

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie raten Experten auch in diesem Jahr bestimmten Personengruppen zu einer Grippeschutzimpfung.

Grippeimpfung für Risikogruppen besonders empfohlen

Das Robert Koch-Institut (RKI) betont die Wichtigkeit einer Grippeimpfung für Risikogruppen in der kommenden Influenza-Saison. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sei es wichtig, einen guten allgemeinen Gesundheitszustand in der Bevölkerung zu erhalten, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Insbesondere Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe einer Influenza haben, sollten eine Grippeschutzimpfung in Anspruch nehmen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Menschen ab 60 Jahre
  • Menschen mit chronischen Grundleiden
  • Schwangere

Zudem empfiehlt das RKI die Influenzaimpfung auch für Personen, die einem erhöhten beruflichen Risiko ausgesetzt sind. Dazu gehören unter anderem:

  • ärztliches und pflegerisches Personal
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen

Sind Wechselwirkungen von Impfungen gegen Grippe und COVID-19 zu erwarten?

Werden Grippe- und Covid-19-Impfung zeitnah verabreicht, ist das nach aktuellem Wissenstand unbedenklich. Von einer Überforderung des Immunsystems mit den Impfstoffen ist nicht auszugehen. Vielmehr wird die geimpfte Person vor Infektionen geschützt, die zu schweren oder tödlichen Verläufen führen könnten.

Zu anderen planbaren Impfungen ist ein Mindestabstand von 14 Tagen vor und nach jeder COVID-19-Impfung empfohlen. Die Grippeimpfung sollte idealerweise bis spätestens Mitte Dezember verabreicht werden, also vor Beginn der Influenza-Saison.

Hoch dosierter Grippeimpfstoff für Ältere

Das Bundesgesundheitsministerium hat für dieses Jahr zusätzlich 6,85 Millionen Dosen Impfstoff beschafft, womit in der kommenden Grippe-Saison über 26 Millionen Dosen Influenza-Impfstoff zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus empfiehlt das RKI, dass sich alle Personen ab einem Alter von 60 Jahren mit einem sogenannten quadrivalenten Hochdosis-Impfstoff impfen lassen. Im Vergleich zu herkömmlichen Standard-Influenza-Impfstoffen enthält der hoch dosierte Impfstoff die vierfache Antigenmenge. Diese soll bei Älteren eine verbesserte Immunantwort bewirken, die bei jüngeren Menschen schon mit dem Influenza-Standard-Impfstoffen erreicht wird. Ziel der Impfung ist es, eine relevante Anzahl an Grippeerkrankungen und an schweren Verläufen zu verhindern.  Die Kosten der Impfung tragen die gesetzlichen Krankenkassen.

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