Angebot anzeigen für:

Bitte wählen Sie Ihre AOK oder Region aus, um die für Sie richtigen Kontaktdaten zu erhalten.

Geschäftsstellen werden geladen ...
Seitenpfad

Diabetes: Medizinische Fußpflege immer gefragter

Immer mehr Diabetes-Patienten lassen ihre Füße podologisch behandeln. Das reduziert schwerwiegende Schäden wie das diabetische Fußsyndrom und dadurch auch das Risiko von Amputationen, wie aus dem aktuellen Heilmittelbericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervorgeht.

Podologische Therapie verhindert Amputationen

Rund 3,17 Millionen AOK-Versicherte sind von einem Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 betroffen. Wie aus dem Heilmittelbericht 2020 des WIdO hervorgeht, lässt jeder Achte (397.000) seine Füße bei einem Arzt oder Podologen behandeln.

Damit ist die podologische Behandlungsrate in den letzten zehn Jahren um 74 Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum sank zudem die Rate der von Amputationen oder Teilamputationen betroffenen Diabetes-Patienten um 15,5 Prozent.

Wichtig bei Diabetes: Nervenschäden und diabetisches Fußsyndrom vermeiden

Die regelmäßige Kontrolle und Behandlung der Füße ist für Diabetiker besonders wichtig. Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel steigt auch das Risiko für Schädigungen an den Nerven und Blutgefäßen. Infolgedessen können an den Füßen aus kleinen Verletzungen, Haut- oder Nagelveränderungen Wunden entstehen, die sich entzünden und zu Geschwüren entwickeln.

Von diabetischen Nervenschäden (Neuropathie), einem diabetischen Fußsyndrom oder beiden Erkrankungen waren laut dem Wido-Bericht im Jahr 2019 knapp ein Drittel (32,1 Prozent) der AOK-Versicherten Diabetes-Patienten betroffen.

Weit fortgeschrittene Komplikationen können sogar eine Amputation oder Teilamputation des Fußes oder des Oberschenkels notwendig machen. Trotz Rückgang der Amputationen waren 2019 aber immer noch rund 14.200 Diabetiker davon betroffen.

Diabetiker-Behandlungsprogramme fördern Fußgesundheit

Laut WIdO ist in den vergangenen zehn Jahren zudem die Teilnehmerzahl in den Disease-Management-Programmen für Diabetes-Patienten um knapp ein Viertel (24,1 Prozent) gestiegen. Dies könnte zum Rückgang der Amputationen beigetragen haben.

Denn neben einer engmaschigen ärztlichen Betreuung und Patientenschulungen umfassen die strukturierten Behandlungsprogramme auch regelmäßige ärztliche Kontrollen der Füße und bei Bedarf Verordnungen für die medizinische Fußpflege.

Das könnte Sie auch interessieren

Pflegestützpunkte sind Beratungsstellen rund um das Thema Pflege.
Mehr erfahren
Für eine optimale Behandlung: Kennen Sie Ihre Rechte als Patient.
Mehr erfahren
Wie man sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen kann und wer zur Risikogruppe zählt.
Mehr erfahren

Kontakt zu meiner AOK

Zur Kontaktseite

Newsletter

Der AOK-Newsletter schickt monatlich die neuesten Meldungen aus den Bereichen Medizin, Fitness, Ernährung, Karriere und Gesundheit in Ihr Postfach.

Um einen RSS-Feed zu abonnieren, benötigen Sie einen Browser, der RSS unterstützt. Die aktuellen Standardbrowser (z. B. Mozilla Firefox, Internet Explorer oder Chrome) unterstützen RSS-Feeds. Um die Feeds zu abonnieren, klicken Sie bitte auf den unten angegebenen Link. Benennen Sie den RSS-Link nach Ihren Wünschen und speichern Sie ab. Über eine neue Schaltfläche in Ihrem Browser können Sie dann die News erreichen.
Die RSS-Technologie ermöglicht Ihnen die tagesaktuellen News aus der Themenwelt der aok.de einfach und bequem zu abonnieren. Sie können sich unsere News-Themen in ihrem Browser oder einem RSS-Reader anzeigen lassen. Teilweise unterstützen auch Bildschirmschoner und E-Mail-Programme den RSS-Feed. Sie können daher die News sehr flexibel einsetzen.
Zur Kontaktseite