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Darmkrebsrisiko: Lebensstil wichtiger als gedacht

Der Lebensstil spielt eine größere Rolle für die Entstehung von Darmkrebs als bislang angenommen. Der Einfluss der Gene wird dagegen überschätzt. Zu diesem Ergebnis gelangten Heidelberger Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Darmkrebs: Lebensstil entscheidend

Eine gesunde Lebensweise senkt das Risiko für Darmkrebs. Das belegten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg bereits 2018. Jetzt konnten die Forscher diesen Zusammenhang sogar für Menschen bestätigen, die ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs aufweisen – weil die Krankheit innerhalb ihrer Familie in der Vergangenheit bereits aufgetreten ist.

Studie mit 8.000 Menschen

Den Wissenschaftlern des DKFZ waren Schwächen am bisherigen Verfahren zur Berechnung des familiären Darmkrebsrisikos aufgefallen. Die Berechnungen gingen davon aus, dass es allein durch die Gene festgelegt sei. Deshalb entwickelten sie eine neue Methode und werteten damit die Daten von rund 8.000 Personen, Erkrankte und Gesunde, aus.

Rolle der Gene in Risikofamilien überschätzt

Die Ergebnisse legen nahe, dass die Gene auch in Risikofamilien eine kleinere Rolle spielen als bislang angenommen. Zugleich erwies sich ein ungesunder Lebensstil der Familien wichtiger als gedacht: Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und Übergewicht. Die Forscher ziehen folgende Schlüsse:

  • Sowohl genetische Faktoren als auch der Lebenswandel beeinflussen die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung.
  • Durch eine gesunde Lebensweise kann jeder Mensch sein Darmkrebsrisiko senken – und zwar unabhängig davon, ob er genetisch vorbelastet ist oder nicht.

AOK zahlt Früherkennung von Darmkrebs

Jährlich erkranken circa 61.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs. Wird Darmkrebs früh erkannt, können bis zu 90 Prozent aller Patienten geheilt werden. Nutzen Sie deshalb die Untersuchungen zur Darmkrebsfrüherkennung.

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