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Darmkrebsmonat März: AOK ruft zur Darmkrebsvorsorge auf

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Frauen und Männer ab 50 sollten regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge gehen, um der Erkrankung rechtzeitig vorzubeugen.

AOK unterstützt Kampagne zur Krebsvorsorge

Allein im Jahr 2016 erkrankten in Deutschland 25.990 Frauen und 32.300 Männer an Darmkrebs, so das Robert Koch-Institut (PDF, 6.8 MB)

Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Wer aber regelmäßig an einer Früherkennungsuntersuchung zur Darmkrebsvorsorge teilnimmt, dessen Chancen stehen gut, Darmkrebs entweder gar nicht erst zu bekommen oder aber geheilt zu werden. Seit 2002 engagiert sich die Felix-Burda-Stiftung gemeinsam mit der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. für die jährliche Aufklärungskampagne „Darmkrebsmonat März“.

Dieses Jahr lautet die Botschaft: #PRÄVENTIOPHOBIE – Wenn die Angst vor der Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs. Die AOK nimmt dies zum Anlass, ebenfalls zur Darmkrebsvorsorge aufzurufen. Männer und Frauen sollen erfahren, wie eine Darmspiegelung abläuft, wann sie nötig ist und welche Leistungen die AOK für ihre Versicherten übernimmt.

Erste Anzeichen für Darmkrebs: Worauf Sie achten sollten

Darmkrebs verursacht im Frühstadium oft noch keine akuten Beschwerden. Bei einigen Patienten können Bauchschmerzen auftreten. Es kann zu veränderten Stuhlgewohnheiten kommen, sodass der Zeitpunkt und die Häufigkeit des Stuhlgangs stark variieren, manche Patienten neigen zu Verstopfung oder Durchfall. Blut im Stuhl sollte dabei immer ein Warnzeichen sein und zügig von einem Arzt abgeklärt werden. Ist die Erkrankung fortgeschritten, können Appetitlosigkeit, Übelkeit und Gewichtsverlust hinzutreten.

Keine Angst vor Darmspiegelung: So läuft die Darmkrebsvorsorge ab

Die Früherkennungsuntersuchung zur Darmkrebsvorsorge umfasst grundsätzlich einen Stuhltest und/oder eine Darmspiegelung.

Beim Stuhltest wird der Stuhl des Patienten auf verborgenes Blut untersucht. Fällt der Stuhltest positiv aus, wird in der Regel eine ambulante Darmspiegelung, auch Koloskopie genannt, empfohlen. Dabei wird der Darm mit einem schlauchähnlichen, etwa fingerdicken Gerät, dem sogenannten Endoskop, auf Polypen und auffällige Veränderungen der Darmschleimhaut abgesucht. Das Endoskop wird dazu über den After in den Dickdarm eingeführt. Durch gezieltes Einströmen von Luft oder Kohlendioxid wird der Darm geweitet, sodass der behandelnde Arzt die Darmschleimhaut genau betrachten kann.

Bei der Darmspiegelung wird der gesamte Dickdarm bis zum Übergang zum Dünndarm mit dem Endoskop betrachtet. Verdächtige Schleimhautstellen und Polypen werden direkt entfernt und zur Untersuchung in ein Labor geschickt.

Vor der Behandlung muss der Darm durch das Trinken eines Abführmittels und reichlich Flüssigkeit gereinigt werden. In der Regel wird dem Patienten ein Beruhigungsmittel angeboten, das ihn einschlafen lässt und er gar nichts von der Untersuchung mitbekommt. Danach sollte der Patient für 24 Stunden weder Auto fahren noch Maschinen bedienen. Die Untersuchung dauert zwischen 15 bis 45 Minuten.

Darmkrebsvorsorge: Welche Leistungen übernimmt die AOK?

Ab dem 50. Lebensjahr haben Frauen und Männer einen gesetzlichen Anspruch auf eine Kostenübernahme bei den Früherkennungsuntersuchungen zur Darmkrebsvorsorge.

Die AOK übernimmt die Kosten folgender Leistungen:

Im Alter von 50 bis 54 Jahren können Frauen und Männer jährlich einen immunologischen Test (iFOBT) auf occulte (nicht sichtbare) Blutspuren im Stuhl durchführen lassen.

• Ab einem Alter von 50 Jahren haben Männer Anspruch auf zwei Früherkennungskoloskopien (Darmspiegelungen) im Mindestabstand von zehn Jahren. Wer das Angebot erst ab einem Alter von 65 Jahren wahrnimmt, hat Anspruch auf nur eine Früherkennungskoloskopie.

• Ab einem Alter von 55 Jahren haben Frauen Anspruch auf zwei Früherkennungskoloskopien im Mindestabstand von zehn Jahren. Wird das Angebot erst ab einem Alter von 65 Jahren wahrgenommen, besteht der Anspruch auf nur eine Früherkennungskoloskopie.

• Ab einem Alter von 55 Jahren haben Frauen und Männer alle zwei Jahre Anspruch auf einen immunologischen Stuhl-Test (iFOBT), solange noch keine Früherkennungskoloskopie in Anspruch genommen wurde.

• Bei auffälligen Stuhltests besteht regelmäßig der Anspruch auf eine Koloskopie zur Abklärung des Verdachts auf Darmkrebs.

Über die gesetzlichen Kassenleistungen zur Darmkrebsvorsorge informiert auch eine Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses.

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