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Verwaltungsrat der AOK Sachsen-Anhalt: Neue Wege für mehr Effizienz im Gesundheitswesen

16.03.2011

Halberstadt. Der Rückblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der AOK Sachsen-Anhalt während der vergangenen Monate fiel bei der heutigen Sitzung des Verwaltungsrates positiv aus. „Wir verzeichnen ein hohes Maß an finanzieller Stabilität und einen kontinuierlichen Aufwärtstrend bei der Mitgliederentwicklung. Bereits in den ersten beiden Monaten dieses Jahres konnte die AOK Sachsen-Anhalt insgesamt 7.000 Versicherte gewinnen. Neben Leistung und Service ist für die Versicherten die AOK-Garantie, bis zum Jahr 2012 keinen Zusatzbeitrag zu erheben, ausschlaggebend“, resümierte Susanne Wiedemeyer, Vorsitzende des Verwaltungsrates.

Die politischen Rahmenbedingungen entwickelten sich für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung in Sachsen-Anhalt insgesamt weniger günstig. Die demographische Entwicklung stellt Sachsen-Anhalt dabei vor besondere Herausforderungen. Während die Ausgaben immer stärker stiegen, sei die Entwicklung der Einnahmen für das Land weniger positiv als zunächst angenommen. Der Gesundheitsfonds, der bundesweit die Gelder für die gesetzliche Krankenversicherung verteilt, bliebe hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt sei weniger Geld in Sachsen-Anhalt angekommen, als ursprünglich angekündigt worden war. Damit angesichts des Auseinanderdriftens von Ausgaben und Einnahmen die Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau erhalten bliebe, müssten einige Sektoren im Gesundheitswesen - wie Rettungsdienst oder Krankenhaus - effizienter werden. „Wir können nicht darauf bauen, dass die Bundespolitik Lösungen für das Gesundheitswesen des Landes Sachsen-Anhalt schafft. Wir sollten direkt nach der Landtagswahl am 20. März alles, was wir in Sachsen-Anhalt eigenständig lösen können, selber in Angriff nehmen“, forderte Hansjörg Schürer, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats der AOK Sachsen-Anhalt.

Neben den anstehenden Reformen, für die es der landespolitischen Initiative bedarf, seien innovative Versorgungskonzepte, wie die flächendeckende Früherkennung von Nierenerkrankungen ebenso erfolgsversprechend wie der Aufbau von Filialpraxen, die mobilen Praxisassistentinnen oder das Stipendienprogramm für Medizinstudenten. Gesundheitsministerium, Kassenärztliche Vereinigung und AOK arbeiten hier schon an praktischen Lösungen.