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Verwaltungsrat der AOK Sachsen-Anhalt beschließt Haushalt

Versicherte profitieren von finanzieller Stabilität und Leistungsstärke

15.12.2010

Halberstadt. Bei der Bereitstellung finanzieller Mittel für die medizinische Versorgung in Sachsen-Anhalt liegt die AOK im Vergleich zu anderen Krankenkassen weit vorn. Die Leistungsausgaben der AOK Sachsen-Anhalt betrugen in diesem Jahr 2,3 Mrd. Euro, das ist knapp die Hälfte der gesamten Leistungsausgaben im Land. Schwerpunkte der medizinischen Versorgung waren im vergangenen Jahr Herzkreislauferkrankungen und Diabetes sowie spezielle Versorgungsprogramme, beispielsweise zur Behandlung chronischer Wunden oder zur Früherkennung von Nierenerkrankungen.

Das Jahr 2010 war für die AOK Sachsen-Anhalt erfolgreich: Über 50.000 neue Versicherte, eine Ausweitung des Marktanteils auf knapp 34 Prozent und eine hohe finanzielle Stabilität, so lautet das positive Ergebnis für dieses Jahr. "Wir haben in den vergangenen zwölf Monaten gut gewirtschaftet und können mit Rückenwind in das neue Jahr starten", erklärte Hansjörg Schürer, Vorsitzender des Verwaltungsrats der AOK Sachsen-Anhalt.

Die gute Nachricht der AOK Sachsen-Anhalt für das kommende Jahr: Auch im Jahr 2011 wird die Gesundheitskasse keinen Zusatzbeitrag erheben. "Wir haben im Jahr 2010 keinen Zusatzbeitrag erhoben und können unsere Versicherten auch in 2011 vor zusätzlichen finanziellen Belastungen schützen", sagte Susanne Wiedemeyer, alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrats.

"Aufgrund der demographischen Entwicklung - Sachsen-Anhalt nimmt bundesweit eine besondere Position ein - müssen insbesondere die Versorgungsstrukturen im Land effizienter werden", sagte Schürer. Im Bereich Krankenhaus sowie beim Rettungsdienst bestehe dringender Handlungsbedarf. "Sachsen-Anhalt hat als Vorreiter die Chance, die Gesundheitsversorgung von morgen aktiv zu gestalten", ergänzte Wiedemeyer. Gemeinsam mit Partnern wie dem Ministerium für Gesundheit und Soziales sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt hat die AOK im Jahr 2010 zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, um die medizinische Versorgung dauerhaft sicherzustellen. Hierzu zählen beispielsweise Stipendien für Medizinstudierende, die sich für eine Niederlassung in Sachsen-Anhalt entscheiden. Zudem unterstützt die AOK Sachsen-Anhalt die Gründung von Filialpraxen, um in ländlichen Regionen die ambulante Versorgung sicherzustellen.