Verwaltungsrat der AOK Sachsen-Anhalt beschließt Haushalt 2012

14.12.2011

Halberstadt. AOK-Versicherte profitieren weiterhin von finanzieller Stabilität und Leistungsstärke ihrer Krankenkasse. Der Haushalt der mitgliederstärksten Krankenkasse des Bundeslandes sieht im kommenden Jahr Ausgaben in Höhe von rund 2,5 Mrd. Euro vor. Das hat der Verwaltungsrat der AOK Sachsen-Anhalt auf seiner Sitzung am 14. Dezember 2011 in Halberstadt beschlossen. Die größten Hauhaltsposten entfallen mit rund 40 Prozent auf die Krankenhausbehandlungen und rund 20 Prozent auf Arzneimittelausgaben. Der Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben liegt mit 4,8 Prozent unter dem Durchschnitt der übrigen gesetzlichen Krankenkassen.

 „Die AOK Sachsen-Anhalt ist sehr gut aufgestellt. Wir zeichnen uns durch eine hohe finanzielle Stabilität und Wachstum bei den Versichertenzahlen aus. Über 37.000 neue Versicherte konnten wir in diesem Jahr bei uns begrüßen“, sagte Susanne Wiedemeyer, Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK Sachsen-Anhalt. Mit einem Marktanteil von rund 34 Prozent ist die einzige Regionalkasse zugleich die größte Krankenkasse in Sachsen-Anhalt. Ihre Wettbewerbsstärke soll für die weitere Optimierung der medizinischen Versorgung der Versicherten eingesetzt werden.

Schwerpunkte der medizinischen Versorgung waren 2011 Herzkreislauferkrankungen und Diabetes. Auch in der Palliativversorgung geht die AOK Sachsen-Anhalt neue Wege. „Als erste Kasse hat die AOK Sachsen-Anhalt mit ihren Partnern die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) flächendeckend umgesetzt. Darauf aufbauend haben wir nun Vereinbarungen mit zwei Kinderpalliativzentren geschlossen“, erklärte Traudel Gemmer, alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates. Ziel der spezialisierten ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV) ist es, dass schwerstkranke Kinder in ihrer letzten Lebensphase im häuslichen Umfeld verbleiben können und dabei die optimale medizinische und pflegerische Versorgung erhalten.