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Die Sterilisation

Die Sterilisation ist die sicherste Verhütungsmethode. Wie sie bei Männern und Frauen funktioniert und in welchen Fällen die AOK die Kosten übernimmt, lesen Sie hier.

Beratung ist nicht Pflicht, aber empfehlenswert

Männer und Frauen können sich durch einen operativen Eingriff sterilisieren lassen. Sinnvoll ist es, sich vor einem solchen Schritt professionell beraten zu lassen: vom Frauenarzt, vom Urologen oder in einer Beratungsstelle wie pro familia.

Sterilisation bei der Frau

Lässt sich eine Frau sterilisieren, lautet der medizinische Fachbegriff „Tubenligatur“. In einem operativen Eingriff, der in der Regel durch einen kleinen Schnitt in der Bauchdecke erfolgt, werden die Eileiter entweder verödet oder mit einem Clip verschlossen. So können Samenzellen nicht mehr zu den Eizellen gelangen. Die Tubenligatur ist fast nicht rückgängig zu machen. Wie bei allen Operationen bestehen Risiken. Dazu gehören Infektionen, innere Verletzungen sowie Narkoseprobleme.

Die Kosten betragen zwischen 500 und 1000 Euro.

Vasektomie: Sterilisation beim Mann

Lässt sich der Mann sterilisieren, sprechen Mediziner von der „Vasektomie“. Hierbei werden die Samenleiter in einem kurzen, meist ambulanten Eingriff durchtrennt. So können keine Samenzellen mehr in das Ejakulat gelangen. Die ersten drei Monate nach der Operation muss noch verhütet werden. Zeigt ein erneuter Test, dass sich keine Samen mehr im Ejakulat befinden, gilt der Mann als steril.

Die Kosten betragen zwischen 300 und 500 Euro.

Das zahlt die AOK

Die AOK übernimmt die Kosten für eine Sterilisation dann, wenn der Eingriff medizinisch notwendig ist. Also wenn beispielsweise eine Schwangerschaft die Gesundheit der Frau gefährden würde. In allen anderen Fällen sind die Kosten von den Versicherten selbst zu tragen.

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