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Pressemitteilung: Für gesündere Fachkräfte: AOK unterstützt mehr als 1100 Unternehmen

26.01.2019 / Halle (Saale) – Sachsen-Anhalt benötigt dringend Fachkräfte. Berufe und Unternehmen müssen attraktiver werden, damit sich mehr Auszubildende dafür entscheiden. Die AOK Sachsen-Anhalt sieht einen wichtigen Schritt dahin im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Pressemitteilung

Wie das gelingen kann, diskutierten mehr als 300 Experten aus Gesundheitswesen, Politik und Wissenschaft auf dem Neujahrsempfang der AOK am Wochenende in Halle.

Die AOK Sachsen-Anhalt setzt auf Prävention: „Unser alljährlicher Fehlzeitenreport zeigt es immer wieder: Nach den für die Jahreszeit typischen Erkrankungen der Atemwege sind Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 22,2 Prozent der häufigste Grund für Krankschreibungen von Arbeitnehmern“, sagt Susanne Wiedemeyer, Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK Sachsen-Anhalt.

Die AOK hat deshalb das betriebliche Gesundheitsmanagement schon 1995 zu einem wichtigen Schwerpunkt ihrer Präventionsarbeit erklärt und engagierte sich allein 2018 mit rund 3500 Maßnahmen in mehr als 1100 Unternehmen in Sachsen-Anhalt quer durch alle Branchen.

„Es steigert die Zufriedenheit und motiviert die Mitarbeiter, wenn sie erfahren, dass ihrem Arbeitgeber ihre Gesundheit am Herzen liegt. Nicht zuletzt senkt es Fehltage und das wirkt sich auf die Arbeitsabläufe und die Arbeitsbelastungen positiv aus“, erklärt Wiedemeyer. So könne es gelingen, wertvolle Fachkräfte möglichst lange im Unternehmen zu halten und vielleicht auch neue zu gewinnen.

Pflegeberufe müssen attraktiver werden

Beispielsweise der Beruf der Pflegefachkraft soll vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in den nächsten Jahren attraktiver werden.

„Derzeit gibt es in Sachsen-Anhalt 450 ausbildende Einrichtungen und 65 Pflegeschulen mit ca. 3.500 Schülern. Im Zuge der Pflegeberufereform soll die Zahl der Auszubildenden schrittweise auf 4.500 erhöht werden“, erklärte Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne. Dazu müsse es gelingen, viele junge Menschen für die neue Ausbildung zu gewinnen, damit der Pflegebedarf auch in den kommenden Jahren gedeckt werden könne.

Gesündere Arbeitsweise fördern

Das neue Pflegepersonal-Stärkungsgesetz fordert deshalb auch von den Krankenkassen mehr Unterstützung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen beim betrieblichen Gesundheitsmanagement für ihr Pflegepersonal.

Auf diesem Gebiet engagiert sich die AOK Sachsen-Anhalt schon seit Jahren. So arbeiten beispielsweise die AOK Sachsen-Anhalt und das Klinikum Magdeburg seit 2016 zusammen, um langfristig ein gesünderes Arbeitsumfeld für das medizinische Personal zu gestalten. Mit konkreten Maßnahmen wie Qualifizierungen für Führungskräfte und Schulungen für rückenschonendes Arbeiten am Krankenbett sollen die Belastungen für die Mitarbeiter verringert, Krankheiten vorgebeugt und gesunde Arbeitsweisen gefördert werden.

Ein weiteres Projekt läuft seit 2015 mit dem DRK Kreisverband Östliche Altmark. Damit der Job die rund 500 Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes nicht krank macht, setzt auch das DRK vorbeugend auf betriebliches Gesundheitsmanagement mit der AOK.

Die neueste Zusammenarbeit wurde erst Mitte Januar mit der Celenus Teufelsbad Fachklinik in Blankenburg geschlossen, die ihr betriebliches Gesundheitsmanagement nun gemeinsam mit der AOK Sachsen-Anhalt intensiviert.

AOK bleibt auf Wachstumskurs

Susanne Wiedemeyer gab auf dem Neujahrsempfang auch einen Überblick über die Entwicklung der AOK Sachsen-Anhalt.

Die Zahl der Versicherten ist 2018 um rund 40.000 neue Versicherte erneut gestiegen. Die Kasse konnte damit auch 2019 den Zusatzbeitrag stabil bei 0,3 Prozent halten und bleibt so die landesweit günstigste Krankenkasse.

Rund 780.000 Menschen sind in Sachsen-Anhalt bei der AOK krankenversichert. Dafür zahlen sie einen Beitragssatz von 14,9 Prozent ihres Einkommens. Dieser setzt sich aus dem für alle Krankenkassen gültigen Beitragssatz von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von 0,3 Prozent zusammen. Dieser Zusatzbeitrag ist bei der AOK Sachsen-Anhalt günstiger als bei allen anderen Kassen im Bundesland. Zum fünften Mal in Folge bleibt er unverändert stabil.