Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK Sachsen-Anhalt
Ort/Kasse korrigieren
Kundencenter werden geladen ...

Presseerklärung der AOK Sachsen-Anhalt und der Hochschule Magdeburg-Stendal

PiA und die Pflegekasse bei der AOK Sachsen-Anhalt kooperieren seit zehn Jahren zum Nutzen alter Menschen

18.08.2010

Magdeburg. Im Jahr 2000 starteten die Pflegekasse bei der AOK Sachsen-Anhalt und die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), vertreten durch die Gesellschaft für Prävention im Alter (PiA) e.V., ein bundesweit einmaliges Serviceangebot zur Unterstützung von älteren, behinderten oder pflegebedürftigen Menschen. Ziel ist es, pflegebedürftigen Menschen das Wohnen in der vertrauten häuslichen Umgebung so lange wie möglich zu sichern.

„Das ist nicht immer einfach, denn wenn sich Lebensumstände ändern, dann kann z.B. eine Türschwelle oder eine schmale Tür bereits ein großes Hindernis darstellen. Das zu ändern, dabei helfen die PiA-Mitarbeiter. Von A wie Antragstellung von Fördermitteln, über K wie Kostenvoranschläge bis hin zu U wie Unterstützung/Begleitung beim Umbauprozess reicht dabei das Leistungsspektrum“, so Prof. Dr. Winn, Vorstandsvorsitzender PiA e.V.

„PiA ist eine echte Erfolgsgeschichte: Aus einem studentischen Modellprojekt wurde ein professioneller Service, der in den Anfangsjahren etwa 80 Versicherten weitergeholfen hat und jetzt im Jahr etwa 150 AOK-Versicherte im Jahr berät. Bis heute haben 1.357 AOK-Versicherte den PiA-Service in Anspruch genommen. Zentrales Anliegen von PiA ist die Frage, wie das Wohnumfeld pflegebedürftiger Menschen so verbessert werden kann, dass sie möglichst lange und möglichst gut zuhause leben können. Wer schon mal einen Verwandten gepflegt hat, weiß um den hohen Stellenwert einer solchen Beratung. Ohne ein angepasstes Wohnumfeld kann der Alltag sehr schnell zum Hindernislauf werden. Deshalb wünschen wir PiA auch weiterhin bei der Arbeit viel Erfolg“, so Uwe Deh, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt.

„Zur Veranschaulichung, was alles mit wohnumfeldverbessernden Maßnahmen machbar ist, wurde 2004 in den Räumen der Hochschule, Brandenburger Straße 9 in Magdeburg eine barrierefreie Musterwohnung eingerichtet. Nach vorheriger Terminabsprache können die technischen Hilfsmittel und Umbaubeispiele besichtigt und selbst ausprobiert werden“, so Prof. Dr. Andreas Geiger, Rektor der Hochschule Magdeburg-Stendal. Diese Form von praktischem Wissenstransfer sei beispielhaft dafür, wie die Hochschule ihre Verantwortung in der Region wahrnimmt.

Im Jahr 2006 wurde die Kooperation durch das Programm „Sturzprophylaxe in stationären Pflegeeinrichtungen in Sachsen-Anhalt“ erweitert. Dabei werden für jeweils zwölf Monate 20 Pflegeeinrichtungen bei der Umsetzung des „Expertenstandards Sturzprophylaxe in der Pflege“ unterstützt. „Neben Mitarbeiterschulungen und der Beurteilung von Sturzgefahren steht dabei die Einführung eines speziellen ´Kraft- und Balancetrainings´ im Vordergrund“, so Prof. Dr. Winn, Vorstandsvorsitzender PiA e.V.

Pflegebedürftige, Angehörige oder Interessierte erhalten weitere Informationen in einem der 44 AOK-Kundencentern oder bei PiA. Die PiA-Mitarbeiter sind immer montags bis freitags von 9 Uhr bis 16 Uhr unter Tel. (03 91) 8 86 46 15 oder schriftlich unter PiA, Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg, E-Mail: info@pia-magdeburg.de zu erreichen.