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Pflege: Die Probleme von morgen schon heute anpacken

AOK Sachsen-Anhalt und Experten diskutieren Herausforderungen der Pflege

17.09.2015

/ Magdeburg – Der Pflegebedarf in Sachsen-Anhalt wird in den nächsten Jahren weiter steigen, darin sind sich Experten einig. Um die Qualität der Pflege auf hohem Niveau zu halten, braucht es gut ausgebildete Fachkräfte, neue Wohnformen und eine gute medizinische Versorgung. Mit den steigenden Herausforderungen an die Pflegenden, Politik, Krankenkassen sowie Städte und Kommunen befasste sich am 16. September die AOK Sachsen-Anhalt. Unter dem Titel „Heute und Morgen – Die besonderen Herausforderungen an die Pflegeversicherung in Sachsen-Anhalt“ lud AOK-Vorstand Ralf Dralle Experten zu Gesprächskreisen ein, um gemeinsam Probleme zu analysieren und erste Lösungsansätze zu erarbeiten.

Inspiration für die zehn Gesprächskreise gaben Impulsvorträge der Gastredner Norbert Bischoff, Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Tino Sorge, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, und Prof. Dr. phil. Gabriele Meyer, Direktorin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Diskutiert wurden in der Abendveranstaltung unter anderem die Themen „Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und neues Begutachtungsverfahren“, Weiterentwicklung der Beratung“, Ärztliche Versorgung der Pflegebedürftigen“  oder „Neue Wohnformen in der Pflege“. In der an-schließenden Podiumsdiskussion mit Ralf Dralle, Norbert Bischoff, Tino Sorge und Prof. Dr. phil. Gabriele Meyer kristallisierten sich bereits einige Schwerpunktthemen heraus.

So wurden neue Wohnformen als Alternative zur Heimunterbringung von allen Beteiligten ausdrücklich befürwortet. Sachsen-Anhalt brauche hier eine gute Mischung zwischen Heimpflege und Pflege zu Hause, denn nicht jede Form sei für jeden geeignet. Ebenso müsse die ärztliche Betreuung im Heim und die Kommunikation zwischen Arzt, Pflegefachkraft und Betreuer optimiert werden.

Ein großes Thema unter vielen war auch die geplante Ausbildungsreform bei Pflegefachkräften. Einig war man sich darin, dass diese verbesserungswürdig sei. Auseinander gingen die Meinungen bei der Frage, ob es eine generalisierte, praxisbezogene oder eine spezialisierte, akademischere Ausbildung sein soll.  

Minister Norbert Bischoff lobte im Anschluss die Initiative der AOK Sachsen-Anhalt: „Die AOK war und ist ein starker Partner für die Patientinnen und Patienten, die Landesregierung und das Sozialministerium. Das zeigt sich erneut in dieser Veranstaltung, mit der wir in Zukunft hoffentlich viele Gute Ideen für eine bessere Pflege erarbeiten und umsetzen können.“

Die Ergebnisse des Abends werden in Form einer Dokumentation an Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, übergeben.

Pressekontakt

Die AOK Sachsen-Anhalt betreut rund 700.000 Versicherte und 35.000 Arbeitgeber in 44 regionalen Kundencentern. Mit einem Beitragssatz von 14,9 Prozent und einem Marktanteil von rund 34 Prozent ist sie die günstigste und größte Krankenkasse in Sachsen-Anhalt.

Mehr Informationen: www.aok.de/sachsen-anhalt

Facebook: www.facebook.com/AOK.SachsenAnhalt