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Mutter-Kind-Kur und Vater-Kind-Kur

Eltern sind im familiären Alltag vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Wenn darunter die Gesundheit leidet, kann vielleicht eine Behandlung in einer spezialisierten Kurklinik helfen. Die AOK übernimmt die Kosten für eine medizinisch notwendige Mutter/Vater-Kind-Maßnahme, auch als Mutter-Kind-Kur oder Vater-Kind-Kur bekannt.

Antrag auf eine Kur stellen

Als Erstes sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er wird, wenn er die Kur für medizinisch notwendig hält, eine Verordnung ausstellen.
In der AOK-Geschäftsstelle erhalten Sie die erforderlichen Unterlagen und werden beraten.
Nicht vergessen: Im Kurantrag bestätigen Sie bitte alle Angaben mit Ihrer Unterschrift. Auch Ihr Arzt muss den Antrag unterschreiben und alle nötigen medizinischen Angaben machen.
Wenn ein Kind ebenfalls erkrankt ist, muss auch der Kinderarzt die notwendigen medizinischen Angaben auf dem gesonderten Antrag für das Kind erfassen.

Sobald Sie eine Kostenübernahme von Ihrer AOK erhalten, kann es mit den Vorbereitungen losgehen.

Das ist eine Mutter/Vater-Kind-Maßnahme

Eine Mutter/Vater-Kind-Maßnahme ist eine stationäre medizinische Behandlung für Mütter und Väter, die aufgrund ihrer familiären Situation gesundheitlich belastet oder gefährdet sind. Sie zielt vor allem auf für Erziehungspersonen typische Gesundheitsstörungen ab, wie zum Beispiel stressbedingte Erschöpfung. Die Behandlungen während der Kur berücksichtigen die Bedürfnisse der Mütter und Väter, die sich aus ihrer individuellen Belastungssituation ergeben. Dazu zählen zum Beispiel psychische Belastungen, Trennungssituationen oder Probleme in der Erziehung und Versorgung chronisch kranker oder pflegebedürftiger Kinder.

  • Die Mutter/Vater-Kind-Maßnahme wird vom Hausarzt verordnet.
  • Sie dauert in der Regel drei Wochen.
  • Kinder können unter bestimmten Voraussetzungen mitkommen.
  • Sie müssen keinen Urlaub bei Ihrem Arbeitgeber einreichen. Die Bewilligung gilt wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
  • Die AOK wählt die geeignete Kurklinik aus, berücksichtigt dabei aber soweit wie möglich Ihre Wünsche.
  • Sie können die Kur in der Regel nach vier Jahren wiederholen.

Wann können Kinder mitkommen?

Kinder können in der Regel bis zum Alter von 12 Jahren bei der Mutter- oder Vater-Kind-Kur mitfahren, wenn

  • sie ebenfalls gesundheitlich gefährdet oder krank sind,
  • eine Trennung von Ihnen bei den Kindern zu psychischen Problemen führen würde,
  • die Beziehung zwischen Eltern und Kindern belastet ist,
  • die Kinder nicht anderweitig betreut werden können.

Für behinderte Kinder gibt es keine Altersgrenze.

Wann Kinder mitkommen können

Für Ihre Gesundheit kann es das Beste sein, wenn Sie sich getrennt von Ihren Kindern erholen. Anders als bei der Kinderreha steht bei einer Mutter/Vater-Kind-Maßnahme die Gesundheit des Elternteils im Mittelpunkt. Kinder können jedoch in der Regel bis zum Alter von 12 Jahren mitfahren, in besonderen Fällen bis 14 Jahren, wenn mindestens eine dieser Voraussetzungen erfüllt ist:

  • Die Kinder sind ebenfalls gesundheitlich gefährdet oder krank.
  • Eine Trennung würde bei den Kindern zu psychischen Problemen führen.
  • Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist belastet.
  • Die Kinder können nicht anderweitig betreut werden.

Für behinderte Kinder gibt es keine Altersgrenze.

Wo und wann die Kur stattfindet

Sobald der Antrag genehmigt ist, suchen wir die geeignete Einrichtung aus. Die Klinik teilt Ihnen dann den Aufnahmetermin mit. Die Ferientermine sind grundsätzlich Eltern mit schulpflichtigen Kindern vorbehalten.

Kosten einer Mutter/Vater-Kind-Maßnahme

Wir übernehmen die Kosten für eine medizinisch notwendige Mutter/Vater-Kind-Maßnahme abzüglich Ihres gesetzlichen Eigenanteils.

  • Mutter oder Vater zahlen pro Kalendertag 10 Euro Eigenbeteiligung.
  • Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sowie Versicherte, die von der Zuzahlung befreit sind, zahlen nichts.
  • Versicherte zahlen für die Reisekosten einen Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent der tatsächlichen Kosten. Das sind pro Fahrt und Person mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro.

So beantragen Sie eine Mutter/Vater-Kind-Maßnahme

1. Beratungsgespräch beim Hausarzt
2. Antrag bei Ihrer AOK einreichen
3. Bescheid über Kostenübernahme

So beantragen Sie eine Mutter/Vater-Kind-Maßnahme

1. Beratungsgespräch beim Hausarzt

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Besprechen Sie sich mit Ihrem Hausarzt. Er wird eine Mutter/Vater-Kind-Maßnahme verordnen, wenn er sie für medizinisch erforderlich hält.

2. Antrag bei Ihrer AOK einreichen

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Der Arzt wird für Sie das Verordnungsformular für medizinische Vorsorge für Mütter und Väter (Formular 64) ausfüllen. Für jedes behandlungsbedürftige Kind brauchen Sie zusätzlich ein Attest vom Kinderarzt (Formular 65). Reichen Sie die Formulare anschließend bei Ihrer AOK ein.

3. Bescheid über Kostenübernahme

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Wir prüfen Ihren Antrag und benachrichtigen Sie.

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