Mein Kind muss ins Krankenhaus - Was ist zu tun?

Die AOK Sachsen-Anhalt gibt Tipps zum Tag des Kinderkrankenhauses am 21. September

19.09.2014

 / Magdeburg – Laut statistischem Bundesamt mussten im Jahr 2012 rund 60.000 Kinder und Jugendliche im Alter unter 15 Jahren in Sachsen-Anhalt ins Krankenhaus. Krankheiten der Atmungsorgane sind dabei die häufigste Ursache, danach kommen Verletzungen und Vergiftungen sowie Infektionen. Mit der Einweisung des Kindes entstehen den Eltern nicht alltägliche Fragen, wie zum Beispiel: „Welche Rechte habe ich als Elternteil?“ oder „Welche Kosten übernimmt meine Krankenkasse?“.

 

Bescheinigt der Arzt die medizinische Notwendigkeit, kann ein Elternteil mit in die Klinik aufgenommen werden. Die Krankenkasse zahlt einen Teil der Kosten für eine Begleitperson. Erwerbstätige Eltern bekommen mit  einer ärztlichen Bescheinigung die Kosten für den Verdienstausfall erstattet. Außerdem wird eine Haushaltshilfe finanziert, falls keine andere Person im Haushalt lebt, die sich um Geschwisterkinder unter 14 Jahren kümmern kann.

 

An was muss man denken?           

 

In die Tasche gehören neben dem Schlafanzug und der Zahnbürste auch das Lieblingskuscheltier und ein Buch zum Vorlesen. Für die medizinische Versorgung ist es notwendig, dass das Kind seine Versicherungskarte und seinen Impfausweis dabei hat.

 

Nicht nur für Eltern ist der Krankenhausaufenthalt des Kindes schwierig, auch für Kinder ist die Situation eine große seelische Belastung. Je jünger ein Kind ist, desto mehr fehlt die Einsicht, weshalb eine Behandlung notwendig ist. Ältere Kinder verstehen zwar den Zusammenhang zwischen Krankheit und Aufenthalt im Krankenhaus, aber auch sie leiden unter der Trennung von den Eltern. „Damit Kinder schnell wieder gesund werden, sollten Eltern einige Hinweise beachten.

 

Handelt es sich zum Beispiel um einen kleinen Eingriff und nicht um eine Notsituation, sollten Eltern in Absprache mit dem (Kinder-) Arzt den richtigen Zeitpunkt planen und das Kind auf den Krankenhausaufenthalt vorbereiten. Mit Bilderbüchern, Geschichten und Rollenspielen können die Abläufe spielerisch erklärt werden. Die Kliniken kennen die Sorgen beunruhigter Eltern sehr gut. Deshalb sollten Eltern gleich bei der Aufnahme nachfragen, wie sie die Genesung ihres Kindes unterstützen können“, rät Andreas Arnsfeld, Pressesprecher der AOK Sachsen-Anhalt.

 

Checkliste für den Krankenhausaufenthalt

 

 

-       Versicherungskarte des Kindes

-       Ausweis des Kindes

-       ggf. Betreuungsvollmacht

-       Arztbrief

-       Impfausweis

-       Vorsorgeheft

-       Waschzeug

-       Handtücher

-       Zahnbürste und Zahnpasta

-       Schlafanzug

-       Bademantel

-       Unterwäsche

-       Hausschuhe

-       Bequeme Kleidung z. B. Jogginganzug

-       Kuscheltier, Lieblingsspielzeug

-       Buch (zum Vorlesen)

-       Malsachen und einfache Spiele

Pressekontakt

Die AOK Sachsen-Anhalt betreut rund 700.000 Versicherte und 35.000 Arbeitgeber in 44 regionalen Kundencentern. Mit einem Marktanteil von rund 34 Prozent ist sie die größte Krankenkasse in Sachsen-Anhalt.

Mehr Informationen: www.aok.de/sachsen-anhalt

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