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Koronare Herzerkrankung (KHK)

Die Koronare Herzkrankheit, kurz KHK, ist eine chronische Erkrankung des Herzens, die durch eine Verengung der Herzkranzgefäße (Koronararterien) ausgelöst wird.

Koronare Herzerkrankung (KHK)

Die Herzkranzgefäße haben die Aufgabe, das Herz mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen, um seine „Pumpfunktion“ aufrechterhalten zu können. Kommt es durch Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) zu einer zunehmenden Verengung der betroffenen Arterien, sind Durchblutungsstörungen des Herzmuskels die Folge. Daraus können sich später Folgeerkrankungen wie Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche entwickeln. Wenn sich ein Koronargefäß plötzlich ganz verschließt, besteht die akute Gefahr eines Herzinfarktes.

In Deutschland sind etwa 10 % der Bevölkerung zwischen 40 und 80 Jahren von einer KHK betroffen.

Ursachen und Risikofaktoren

Neben Bewegungsmangel, unausgewogener Ernährung, verbunden mit Übergewicht, stellt vor allem das Rauchen einen bedeutenden Risikofaktor dar. Auch bei Diabetikern ist das Risiko, eine KHK zu entwickeln, um ein Vielfaches erhöht.

Symptome

Sind die Gefäße bereits verengt, kann es z.B. bei körperlicher Anstrengung oder psychischem Stress zu einer kurzfristigen Minderversorgung des Herzmuskels kommen. Oftmals äußert sich dies durch Symptome wie starke Brustschmerzen, ein Beklemmungsgefühl im Brustbereich, Atemnot bis hin zur Todesangst. In der Medizin spricht man auch von sogenannten Angina-Pectoris-Beschwerden.

Manchmal äußern sich die Beschwerden auch durch Übelkeit und Bauchschmerzen. Bei Diabetikern, bei denen u.a. die schmerzleitenden Nerven durch die Erkrankung beeinträchtigt sein können (diabetische Neuropathie), kann die Schmerz-Symptomatik auch abgeschwächt sein oder ganz fehlen.

Bei einer Angina Pectoris lassen die Symptome meist nach kurzer Zeit von alleine oder nach der Gabe von gefäßerweiternden Notfall-Medikamenten wieder nach. Verschließt sich ein Herzkranzgefäß hingegen komplett, ist ein Teil des Herzmuskels von der Versorgung abgeschnitten - es kommt zu einem Herzinfarkt. Dabei handelt es sich um eine Notfallsituation, die ein schnelles medizinisches Handeln erfordert. Insbesondere auch für die Angehörigen ist es wichtig zu wissen, wie man sich in einer solchen Notfallsituation verhalten sollte.

Therapieoptionen

Das Ziel der Behandlung der KHK ist zum einen die Linderung der Beschwerden und zum anderen die Vermeidung von Folgeerkrankungen. Ihr Arzt wird Sie über die geeignete Therapie aufklären.

  • Medikamente können die Symptome lindern und die Prognose verbessern.
  • Durch den Einsatz eines Herzkatheters wird versucht, das verengte Gefäß zu erweitern. Gegebenenfalls wird dabei in der verengten Stelle ein Stent (feines Röhrchen aus Metall- oder Kunststoffgeflecht) zum Offenhalten des Gefäßes eingesetzt.
  • Bei einer Bypass-OP wird an einer anderen Körperstelle ein Gefäß entnommen und ver-wendet, um das verschlossenen Herzkranzgefäß zu umgehen.
  • Ein gesünderer Lebensstil mit gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung und ggf. Raucherentwöhnung hilft, Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Versicherte der AOK Sachsen-Anhalt, bei denen eine KHK diagnostiziert wurde, haben die Möglichkeit, sich in einem strukturierten Behandlungsprogramm (DMP) einzuschreiben. Anhand dieser Disease-Management-Programme soll die Lebensqualität verbessert und die hohe Behandlungsqualität gesichert werden.

Was Sie selbst tun können

  • Sollten bei Ihnen angina-pectoris ähnliche Symptome akut auftreten, dann sollten Sie nicht zögern sich bei Ihrem Arzt vorzustellen. Natürlich können sich auch andere, vergleichsweise „harmlose“ Erkrankungen hinter einer solchen Symptomatik verbergen. Aber es könnte sich dabei auch um ein Warnzeichen für einen bevorstehenden Herzinfarkt handeln.
  • Übergewicht ist nicht nur ein Risikofaktor für Herzkreislauf-Erkrankungen, sondern geht auch mit einem erhöhten Risiko einher, an Diabetes oder an Krebs zu erkranken. Oftmals ist es nicht leicht, den individuell richtigen Weg zum Abnehmen zu finden. Ihre AOK Sachsen-Anhalt unterstützt Sie dabei mit dem AOK-Programm „Abnehmen mit Genuss“
  • Essen Sie ausgewogenen und gesund. Eine Ernährungsberatung kann Sie dabei unterstützen.
  • Nehmen Sie Ihre Medikamente entsprechend der ärztlichen Verordnung.
  • Meiden Sie Alkohol.
  • Rauchen stellt einen sehr wichtigen Risikofaktor für das Entstehen und Fortschreiten einer KHK dar. Bleiben oder werden Sie rauchfrei! Das AOK-Expertenforum hält nützliche Tipps für Sie bereit und motiviert Sie zu einem rauchfreien Leben.
  • Wenn bei Ihnen Begleiterkrankungen vorliegen, welche die Entwicklung einer KHK fördern, wie z.B. Diabetes, sollten diese auch im Hinblick auf die Risikoreduktion adäquat behandelt werden.
  • Bewegung tut gut und unterstützt Ihre Gesundheit. Wählen Sie aus verschiedenen Gesundheitskursen der AOK Sachsen-Anhalt, das für Sie passende aus.
  • Gönnen Sie sich regelmäßige Ruhephasen und Entspannung.

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