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Familiencoach Pflege der AOK hilft pflegenden Angehörigen

Pflegende Angehörige kommen oft an ihre körperlichen und seelischen Grenzen. Der neue „Familiencoach Pflege“ der AOK unterstützt Angehörige ab 23. Juni 2020 dabei, mit der psychischen Belastung im Pflegealltag besser umzugehen – und neben der Fürsorge auch ihre eigenen Bedürfnisse im Blick zu behalten.

Familiencoach Pflege: Schnelle Hilfe bei seelischer Belastung

Wer die ersten Anzeichen einer psychischen Belastung bei der Pflege von Angehörigen erkennt, kann frühzeitig handeln und so eine mögliche Erkrankung verhindern. Die AOK lässt die Betroffenen damit nicht allein: Mit dem neuen Onlineprogramm „Familiencoach Pflege“ können sich pflegende Angehörige bei seelischer Belastung ab 23. Juni 2020 selbst helfen. Der Familiencoach Pflege ist für alle Teilnehmer kostenlos, nicht nur AOK-Versicherte. Pflegende Angehörige lernen darin:

  • schwierige Pflegesituationen zu meistern – wie etwa den Umgang mit Demenz oder die Begleitung eines Sterbenden,
  • persönliche Kontakte zu Angehörigen, Freunden und Nachbarn aufrechtzuerhalten,
  • mit schwierigen Gefühlen wie Trauer, Wut, Ekel und Angst besser umzugehen und
  • gut für sich selbst zu sorgen und Zeit für sich zu finden.

Betroffene können sich mit genau den Themen auseinandersetzen, die für ihre individuelle Situation relevant sind. In Interviews, Videos und Audios erfahren sie, wie andere Pflegende mit den seelischen Herausforderungen und alltäglichen Problemen der Pflege umgehen und was Experten ihnen raten. Darüber hinaus erhalten sie in interaktiven Übungen maßgeschneidertes Feedback, um effektiv dazuzulernen.

Der Familiencoach Pflege stellt die seelische Gesundheit der Pflegenden in den Mittelpunkt. Dabei bietet das Online-Programm allen Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe. Eine persönliche Beratung können betroffene AOK-Versicherte durch die qualifizierten AOK-Pflegeberater in Anspruch nehmen. 

Jetzt anmelden zum AOK-Online-Programm „Familiencoach Pflege“.

AOK-Angebote für pflegende Angehörige auf einen Blick

Weiterbildung, Beratung und Versorgungsangebote finden: Die AOK unterstützt pflegende Angehörige in ihrem Alltag auf unterschiedlichen Wegen. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie jederzeit gerne an die AOK-Pflegeberatung. Finden Sie hier die passende Unterstützung für ihren individuellen Pflegealltag.

Nutzen Sie den AOK-Pflege-Navigator, um Versorgungsangebote in Ihrer Nähe zu finden. In der umfassenden Datenbank befinden sich mehr als 30.000 Unterstützungsmöglichkeiten.

Um Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten und Angehörige zu unterstützen, gibt es spezielle Einrichtungen der Palliativmedizin. Im AOK-Palliativnavigator können Sie ein Angebot in Ihrer Nähe finden.

Kurse für pflegende Angehörige zuhause finden derzeit aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus nicht statt.

Die AOK stellt folgendes Informationsmaterial rund um Pflege für Angehörige zur Verfügung, damit Sie Ihr Wissen auffrischen oder vertiefen können:

Kurse für pflegende Angehörige zuhause finden derzeit aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus nicht statt.

Die AOK stellt folgendes Informationsmaterial rund um Pflege für Angehörige zur Verfügung, damit Sie Ihr Wissen auffrischen oder vertiefen können:

Exklusiv für AOK-Versicherte: Im Expertenforum „Pflege“ stehen Ihnen kompetente Fachleute zur Seite, die Ihre Fragen beispielsweise zu Leistungen, Pflegegrad, Geldern oder dem Pflegealltag beantworten. Zum AOK-Expertenforum „Pflege“ .

Neben dem neuen Online-Programm „Familiencoach Pflege“ können pflegende Angehörige auch Unterstützung durch das Angebot „Familiencoach Depression“ erfahren.

Durch die Corona-Krise haben sich einige Angebote und Hilfeleistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen verändert. Hier halten wir Sie auf dem aktuellen Stand. 

Bei Unsicherheiten, Versorgungsnotfällen oder allgemeinen Fragen zur Pflege wenden Sie sich gerne an unsere AOK-Experten. Sie erreichen die Pflege-Hotline der AOK-Sachsen-Anhalt unter der Telefonnummer 0800 2265725.

Anzeichen seelischer Belastung früh erkennen

Etwa drei Millionen Pflegebedürftige werden von ihren Familienmitgliedern zuhause versorgt. Für viele der pflegenden Angehörigen wird diese Herausforderung zu einer starken Belastung. Beim Versuch, die Pflege mit dem eigenen Beruf, dem Familienleben und der Freizeit unter einen Hut zu bringen, geraten sie oft an ihre Grenzen.

Umso wichtiger ist es für Sie als pflegender Angehöriger, die ersten Anzeichen einer seelischen Überlastung bei sich zu erkennen und ernst zu nehmen.

  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Schwächegefühl
  • Innere Unruhe
  • Depressive Verstimmungen
  • Ängste
  • Schuldgefühle
  • Gefühle tiefer Traurigkeit, innerer Leere und Hoffnungslosigkeit
  • Aggressionen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Herz-Kreislauf-Störungen
  • Kopfschmerzen

Wenn eines oder mehrere dieser Anzeichen über mehrere Wochen anhält und Sie in Ihrem Alltag beeinträchtigt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Der AOK-Arztnavigator hilft Ihnen bei der Arztsuche. 

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