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Große Grundsteinlegung für Kinderhospiz in den Pfeifferschen Stiftungen unter Schirmherrschaft von Dr. Reiner Haseloff am 9. Juli 2012

09.07.2012

"Hier im entstehenden Kinderhospiz wollen wir die Kinder und ihre Familien in einfühlsamer Geborgenheit versorgen, entlasten und begleiten. Die AOK Sachsen-Anhalt beteiligt an den Kosten für einen Snoezelraum - einen gemütlichen, kuscheligen Raum, umgeben von leisen Klängen und Melodien, in dem die kleinen Kämpfer träumen können - mit Menschen, die ihnen am nächsten stehen und denen eins gemeinsam ist: sich noch so lange wie möglich aneinander festhalten zu wollen", so Ralf Dralle, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt. Es ist soweit - der Bau des Kinderhospizes im Luisenhaus in den Pfeifferschen Stiftungen hat begonnen! Am Montag, den 09. Juli 2012 um 13:00 Uhr haben die Pfeifferschen Stiftungen feierlich den Grundsteinlegung für das Kinderhospiz in den Pfeifferschen Stiftungen gelegt.



Schirmherr: Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff
Ministerpräsident Dr. Rainer Haseloff war als Schirmherr des Kinderhospizes vor Ort. In seinem Grußwort erläuterte er:
„Es gehört zu den schwersten denkbaren menschlichen Belastungen, wenn eine Familie sterbenskranke Kinder zu betreuen hat. Hier darf die Gesellschaft nicht wegschauen, sondern muss sich ihrer Verantwortung stellen, diesen Menschen ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Ich begrüße deshalb den Bau des neuen Kinderhospizes der Pfeifferschen Stiftungen und habe sehr gern die Schirmherrschaft dafür übernommen.“
Gemeinsam mit Christoph Radbruch, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftungen, mauerte er anschließend den symbolischen Grundstein ein. Zuvor wurde dieser mit der aktuellen Tagezeitung, der Tageslosung sowie Architektenplänen und einer Rathausmünze Magdeburgs befüllt.



Das erste evangelische Kinderhospiz in den Neuen Bundesländern soll Ende 2012 die ersten Kinder begleiten, hohe Spendenbereitschaft der Sachsen-Anhalter
Unter der Trägerschaft der Pfeifferschen Stiftungen, der größten Diakonischen Komplexeinrichtung in Sachsen-Anhalt, ist das Kinderhospiz das einzige Kinderhospiz in Sachsen - Anhalt und zugleich das erste evangelische Kinderhospiz in den Neuen Bundesländern.
Für den Bau hat die Deutsche Fernsehlotterie 200.000 € zur Verfügung gestellt. Zahlreiche Spender haben in den vergangenen Monaten die Pfeifferschen Stiftungen beim Spendensammeln für den Bau unterstützt. „Insgesamt 900.000 € werden für den Um- und Ausbau benötigt, wir beginnen mit dem Bau im Vertrauen auf weitere Unterstützung“, erläutert Vorsteher Christoph Radbruch. Momentan werden noch 330.000 € für den Bau benötigt. Danach muss auch der Betrieb teilweise aus Spenden finanziert werden. Die Leiterin des Hospizes, Tabea Friedersdorf ergänzt: „Im Hospiz im Luisenhaus wird es in der oberen Etage acht Betten für sterbende Kinder und Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen geben. Wir wollen den Eltern und Geschwistern ermöglichen, die letzte verbleibende Zeit gemeinsam mit ihrem Kind zu verbringen. Dabei wird eine Begleitung sowie die palliativmedizinische und pflegerische Versorgung gewährleistet.“



Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister Magdeburgs überbrachte ebenfalls ein Grußwort. Er betonte: „Ein Kinderhospiz kann die Eltern zumindest vorübergehend von ihrer kräftezehrenden Aufgabe entlasten und allen Familienmitgliedern helfen, mit der schlimmen Erfahrung von Abschied und Tod besserumzugehen. Wenn Angst und Sorge das Leben in der Familie bestimmen, wenn das kranke Kind geschwächt und verängstigt ist, wenn Eltern und Geschwister ihre eigenen Bedürfnisse bis auf ein Minimum zurückschrauben müssen – dann kann Unterstützung von außen oft ein rettender Anker
sein.“


AOK Sachsen-Anhalt finanziert den Snoezelraum für das neue Kinderhospiz
Der Vorstandsvorsitzende der AOK Sachsen-Anhalt, Ralf Dralle, brachte gleich noch ein Geschenk mit. Die AOK Sachsen-Anhalt hat zugesagt den Snoezelraum im neuen Kinderhospiz zu finanzieren. „Hier im entstehenden Kinderhospiz wollen wir die Kinder und ihre Familien in einfühlsamer Geborgenheit versorgen, entlasten und begleiten. Die AOK Sachsen-Anhalt beteiligt an den Kosten für einen Snoezelraum - einen gemütlichen, kuscheligen Raum, umgeben von leisen Klängen und Melodien, in dem die kleinen Kämpfer träumen können - mit Menschen, die ihnen am nächsten stehen und denen eins gemeinsam ist: sich noch so lange wie möglich aneinander festhalten zu wollen", so Ralf Dralle, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt. 

Im Anschluss an die Veranstaltung konnte die obere Etage des Luisenhauses besichtigt werden. Hier wird das neue Kinderhospiz entstehen. Baupläne vor Ort erläuterten den zahlreichen interessierten Besuchern die zukünftige Nutzung.