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Gemeinsame Pressemitteilung der Verbände der Krankenkassen in Sachsen-Anhalt

Selbsthilfeförderung in Sachsen-Anhalt: Selbsthilfegruppen können Anträge bis Ende Januar stellen

22.12.2010

Magdeburg. Für das Jahr 2011 können Selbsthilfegruppen bis zum 31. Januar 2011 Förderanträge einreichen. Voraussetzung für eine Unterstützung ist, dass die Selbsthilfegruppen am 31. Januar 2011 mindestens seit einem Jahr bestehen. Die notwendigen Formulare
sind auf Internetseiten der Krankenkassen verfügbar.

Die Arbeitsgemeinschaft zur Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenversicherung in Sachsen-Anhalt hat unter Federführung der AOK Sachsen-Anhalt in diesem Jahr die Selbsthilfe mit insgesamt 556.940 Euro unterstützt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Fördersumme damit um mehr als 7,0 Prozent erhöht.

"Gerade bei chronischen Erkrankungen und Behinderungen hat die Arbeit der Selbsthilfe einen unverzichtbaren Platz eingenommen. Denn Selbsthilfe stärkt die Patientensouveränität. Die Krankenkassen in Sachsen-Anhalt unterstützen seit vielen Jahren die Aktivitäten der verschiedenen Organisationen, um so auch deren unabhängige Arbeit im Interesse von Patienten und Angehörigen sicherzustellen", sagte Uwe Deh, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt.

Die Selbsthilfegruppen erhielten in diesem Jahr 199.999 Euro, die Selbsthilfeorganisationen 167.850 Euro und die Selbsthilfekontaktstellen 189.100 Euro. Bezogen auf Gesundheitsthemen
arbeitet die Selbsthilfe inzwischen landesweit in ca. 850 örtlichen Selbsthilfegruppen, 14 Selbsthilfekontaktstellen und rund 30 Landesorganisationen. Der Erfolg und die Akzeptanz der Selbsthilfe basieren insbesondere auf der gegenseitigen Hilfe und der
Kompetenz der Mitglieder als Patienten oder Angehörige.

Seit dem Jahr 2008 gibt es zwei verschiedene Arten der Förderung gesundheitsbezogenen Selbsthilfe. Neben der krankenkassenspezifischen Förderung wurde die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung als Pauschalförderung eingeführt.

In der Arbeitsgemeinschaft zur Selbsthilfeförderung der GKV in Sachsen-Anhalt sind Vertreter der BKK Mitteldeutschland, des VdeK, der IKK gesund Plus, der Knappschaft und der AOK Sachsen-Anhalt. Des Weiteren stehen Vertreter der Selbsthilfekontaktstellen, der
Selbsthilfeorganisationen und der Selbsthilfegruppe beratend zur Seite.