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Krankenversicherung in der Ausbildung – Fragen und Antworten

Am 1. August 2020 beginnt für viele Schulabsolventen die Berufsausbildung – und damit die gesetzliche Versicherungspflicht. Was sie jetzt über das Thema Krankenversicherung wissen sollten.

Auszubildende sollten sich rechtzeitig für eine Krankenkasse entscheiden

Mit der beruflichen Ausbildung starten viele Schulabsolventen ins Berufsleben. Da die Berufsausbildung eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ist, beginnt für die Auszubildenden zugleich die gesetzliche Versicherungspflicht in einer Krankenkasse. Das heißt, sie sind selbst bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert und zahlen Beiträge. 

Melden sich die Lehrlinge nicht bis spätestens zwei Wochen nach Ausbildungsbeginn bei einer Krankenkasse ihrer Wahl an, kann der jeweilige Arbeitgeber sie der Kasse als versichert melden, bei der sie zuletzt familienversichert waren.
 

In Deutschland gilt für alle Auszubildenden die Krankenversicherungspflicht. Sie müssen deshalb als Azubi eine eigene gesetzliche Krankenversicherung abschließen. 

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie aber kostenfrei familienversichert bleiben
Bei einer schulischen Ausbildung ohne Ausbildungsvergütung können Azubis bis zum 25. Geburtstag familienversichert bleiben. Zu beachten ist, dass ein eventuell bezogenes monatliches Bruttoeinkommen aus einem Nebenjob den Betrag von 450 Euro nicht übersteigen darf.
 

Grundsätzlich sind die Krankenkassenbeiträge vom Einkommen abhängig und deshalb individuell verschieden. Bei Auszubildenden berechnet sich der Krankenkassenbeitrag prozentual anhand des monatlichen Bruttobetrags der mit dem Arbeitgeber vereinbarten Ausbildungsvergütung. 
Der allgemeine Beitragssatz für die Krankenversicherung beträgt 14,6 Prozent und ist bei allen gesetzlichen Krankenkassen gleich. Davon zahlen der Auszubildende und der Arbeitgeber jeweils die Hälfte, also 7,3 Prozent.

Einen Zusatzbeitrag zahlen Sie bei der AOK Sachsen-Anhalt nicht.

Rechenbeispiel: Angenommen, ein Auszubildender erhält von seinem Arbeitgeber eine vertraglich vereinbarte Ausbildungsvergütung in Höhe von 480,00 Euro brutto pro Monat. So beträgt der allgemeine Krankenkassenbeitrag davon, bei einem anteiligen Prozentsatz von 7,3 Prozent, für den Auszubildenden 35,04 Euro. 

Sie können ganz einfach online Mitglied werden. 

Erhalten Auszubildende eine Ausbildungsvergütung von weniger als 325 Euro im Monat, fallen sie unter die sogenannte Geringverdienergrenze. Der Arbeitgeber übernimmt in solchen Fällen die Krankenkassenbeiträge und die übrigen Sozialabgaben wie Pflegeversicherung, Arbeitslosen- und Rentenbeiträge vollständig.

Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse wie der AOK sind Sie als Auszubildender automatisch auch pflegeversichert. Zudem zahlen Sie in die Rentenversicherung und die Arbeitslosenversicherung ein. 

Die allgemeinen Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, zur Rentenversicherung und zur Pflegeversicherung sind grundsätzlich für alle Auszubildenden gleich. Auszubildende und Arbeitgeber zahlen jeweils die Hälfte. Kinderlose Azubis zahlen zusätzlich einen Beitragszuschlag in der Pflegeversicherung in Höhe von 0,25 Prozent. 

Rechenbeispiel: Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung, dem ein Prozentsatz von 2,4 zugrunde liegt, beträgt bei einem Bruttogehalt in Höhe von 480,00 Euro anteilig für den Auszubildenden 5,76 Euro. Der Beitrag zur Rentenversicherung, dem ein Prozentsatz von 18,6 zugrunde liegt, beträgt dann für den Auszubildenden 44,64 Euro. Der Beitrag zur Pflegeversicherung, dem ein allgemeiner Prozentsatz von 3,05 Prozent und ggf. ein Zuschlag von 0,25 Prozent zugrunde liegt, beträgt bei einem kinderlosen Auszubildenden 8,52 Euro. Daraus ergibt sich ein Betrag in Höhe von 58,92 Euro, der ebenfalls von der Bruttovergütung des Auszubildenden eingezogen wird.

Zuzüglich des errechneten Krankenkassenbeitrags in Höhe von 35,04 Euro betragen die Sozialabgaben in dem Beispiel insgesamt 93,96 Euro. Der Auszubildende hat noch 386,04 Euro netto zur Verfügung.
 

Darum ist die AOK Sachsen-Anhalt eine gute Krankenkasse für Auszubildende?

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