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Eröffnung der Badesaison: Baden – aber sicher!

Worauf Eltern besonders achten sollten

14.05.2014

Magdeburg.  Am 15. Mai startet die Badesaison, und die öffentlichen Badegewässer in Sachsen-Anhalt erfüllen laut Gesundheitsminister Norbert Bischoff alle Qualitätsanforderungen. „Viele Familien werden demnächst die Badesachen packen. Beim Baden in öffentlichen Gewässern sollten Eltern jedoch bestimmte Regeln beachten, damit der Badespaß auch für den Nachwuchs zum Vergnügen wird“, sagt Andreas Arnsfeld, Pressesprecher der AOK Sachsen-Anhalt.

„Wichtig ist, dass Eltern besonders kleine Kinder ständig im Blick haben. Denn Jungen und Mädchen bis zu einem Alter von etwa drei Jahren sind oft nicht in der Lage, sich wieder aufzurichten, wenn sie mit den Kopf unter Wasser geraten“, sagt Arnsfeld. Selbst wenn die Kleinen nur am Ufer planschen, sollte man deshalb stets aufpassen.

Auch sollten die Kinder nicht mit vollem oder leerem Magen ins Wasser gehen. Sinnvoll ist es zudem, dass die Kinder sich vor dem Baden abkühlen und wieder aus dem Wasser kommen, wenn sie frieren.

Vorsicht ist geboten bei aufblasbaren Gummitieren, Reifen, Wasserbällen und Luftmatratzen. Arnsfeld: „Kinder können damit leicht abtreiben und somit ins tiefe Wasser geraten.“ Unbedingt verzichten sollte man auch auf Kinderschwimmsitze, da diese den natürlichen Bewegungsdrang der Mädchen und Jungen hemmen. Wenn die Kinder damit umkippen und sich anschließend nicht mehr selbstständig aufrichten können, besteht Lebensgefahr.

Auch Erwachsene sollten Regeln beachten

Weder Kinder noch Erwachsene sollten in unbekannte Gewässer springen, denn dies kann gefährliche Verletzungen zur Folge haben. Auch vom Ast eines Baumes sollte man nicht ins Wasser springen.

„Wichtig ist auch, dass Erwachsene ihre Kräfte richtig einschätzen und sich nicht überfordern“, sagt Arnsfeld. „Schwimmen Sie nicht zu weit hinaus, sondern lieber parallel zum Ufer. Denn auch in Seen können plötzliche Strömungen auftreten, die selbst geübte Schwimmer in Not bringen können.“

Bei einem Gewitter sollte gar nicht im Freien gebadet werden, denn dann ist das Baden und Schwimmen lebensgefährlich.

Was beim Baden im Meer zu beachten ist

Wer zum Baden ans Meer fährt, sollte ebenfalls wachsam sein. Je nach Wetter können sich die Bedingungen schnell ändern, und die Brandung verursacht einen derartig starken Sog, dass Badenden der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Auch hohe Wellen können plötzlich und ohne Vorwarnung anrollen.

Arnsfeld: „Die Bundesarbeitsgemeinschaft ‚Mehr Sicherheit für Kinder‘ rät deshalb, gemeinsam mit Kindern nur an Stränden zu baden, die mit Rettungsschwimmern besetzt sind.“ Erkennbar sei dies durch eine rot-gelbe Flagge am Mast der Wachstation.

Außerdem sei es wichtig, die Sicherheitsbeflaggung zu beachten. Ist keine Flagge gehisst, ist das Baden erlaubt; bei der gelben Flagge ist es gefährlich, bei der roten herrscht generelles Badeverbot. Kinder, ungeübte Schwimmer und ältere Menschen sollten auch bei der gelben Flagge nicht ins Wasser gehen. Eltern sollten ihre Kinder nur bei ruhiger See ins Wasser lassen und darauf achten, dass sie in Strandnähe bleiben.

Weitere Informationen zu Verhaltensregeln beim Baden unter:

www.dlrg.de > Informieren > Sicherheitstipps

www.kindersicherheit.de > Suche: Baden