Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) können Sie in Deutschland Leistungen beim Arzt oder Zahnarzt in Anspruch nehmen. Der Aufdruck G2 steht für Versicherungskarten der aktuellen zweiten Generation.

Nur die aktuelle elektronische Gesundheitskarte (G2) nutzen

Bitte legen Sie beim nächsten Arztbesuch nur die aktuelle Gesundheitskarte vor. Die neueste Generation ist an dem Vermerk „G2“ rechts oben auf der Karte zu erkennen. Ältere Exemplare (G1) sind nicht mehr gültig.

Was ist eine elektronische Gesundheitskarte?

Mit der elektronischen Gesundheitskarte weisen Sie sich als AOK-Versicherter aus und können ärztliche oder zahnärztliche Behandlungen sowie Gesundheits- und Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Jedes Mitglied und jeder mitversicherte Familienangehörige erhält seine eigene Versichertenkarte. Legen Sie die Chipkarte bei einem Arzttermin in der Praxis vor. Ihre Daten werden eingelesen und der Arzt oder ein anderer Leistungserbringer kann die erbrachte Leistung mit der AOK abrechnen. Sollten Sie nicht über eine eGK verfügen, kann die AOK Ihnen eine Mitgliedsbescheinigung zusenden. In diesem Fall ersetzt die Bescheinigung für einen kurzen Zeitraum die elektronische Gesundheitskarte, bis Sie die Karte von uns erhalten haben.

Wichtig: Bitte nutzen Sie immer die eGK, die wir Ihnen zuletzt zugesandt haben. Dies gilt auch für den Fall, dass das Gültigkeitsdatum auf der Rückseite (EHIC) noch nicht erreicht wurde.

Die wichtigsten Merkmale der elektronischen Gesundheitskarte G2

Foto: Die Karte ist für Versicherte ab dem 15. Geburtstag grundsätzlich mit einem Foto versehen. Es bietet Schutz gegen Kartenmissbrauch. Für Versicherte, die bei der Erstellung des Fotos wegen ihres Gesundheitszustandes nicht mitwirken können, ist das Foto auf der Versichertenkarte freiwillig.

European Health Insurance Card (EHIC): Mit der europäischen Krankenversicherungskarte auf der Rückseite der eGK erhalten Sie im europäischen Ausland bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung medizinische Leistungen beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus. Die EHIC gilt in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Mazedonien, Montenegro, Norwegen, der Schweiz und in Serbien.  

Versichertennummer: Die zehnstellige Nummer ist Ihre persönliche Versichertennummer und begleitet Sie ein Leben lang.  

Mikroprozessorchip: Die eGK enthält einen Chip, der Ihre persönlichen Daten auf der Karte speichert.

Ihre Daten sind sicher

Auf dem Chip der elektronischen Gesundheitskarte werden Personendaten wie Name, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse gespeichert. Darüber hinaus sind Daten zur Krankenversicherung – Versichertennummer und Versichertenstatus – gespeichert. Informationen über Ihre Gesundheit werden nicht auf der Karte gespeichert.

Sollte Ihre Karte verloren gehen, melden Sie sich bei uns. Falls Sie bis zum Erhalt der neuen Karte einen Arztbesuch planen, senden wir Ihnen gern eine Mitgliedsbescheinigung zu. Diese gilt in der Zwischenzeit als Ersatz für Ihre elektronische Gesundheitskarte.

Weitere Funktionen der Versichertenkarte

Seit Dezember 2017 werden Arztpraxen an die sogenannte Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen. Die TI soll alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Arztpraxen, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken sowie Krankenkassen datenschutzgerecht miteinander vernetzen und eine Online-Kommunikation aller Akteure ermöglichen. Wer eine neue eGK erhält, kann nur noch diese Karte verwenden. Ältere Karten können in Arztpraxen nicht mehr verwendet werden.

Aktuelle Funktion der Versichertenkarte:

  • Versichertenstammdatendienst – Ihre Daten im Kartenchip werden bei jedem Arzt, der bereits an die TI angeschlossen ist, abgeglichen und ggf. automatisch aktualisiert, so dass Sie bei Änderungen (beispielsweise der Anschrift) keine neue Karte benötigen. Ihre eGK wird online auf Gültigkeit geprüft. Auf diese Weise soll Missbrauch verhindert werden, wenn Ihre Gesundheitskarte in falsche Hände gelangt ist.

Für die Zukunft sind weitere Funktionen geplant:

  • Notfalldatensatz – enthält wichtige medizinische Informationen für eine schnelle, vielleicht lebensrettende ärztliche Hilfe. Die Speicherung der Daten ist freiwillig.
  • Elektronischer Medikationsplan – die Speicherung verordneter Medikamente erleichtert den Überblick. So können unerwünschte Wechsel- und Nebenwirkungen verhindert werden. Die Speicherung des Medikationsplans ist freiwillig.
  • Die Geheimzahl (PIN) – Sie stellt sicher, dass nur Sie dem Arzt oder Zahnarzt die Freigabe für den Zugriff auf Ihre medizinischen Daten, zum Beispiel in Form einer elektronischen Patientenakte, erlauben können.

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Elektronische Gesundheitskarte beantragen

Falls Sie noch keine elektronische Gesundheitskarte haben oder eine neue Karte benötigen, beantragen Sie diese in Ihrem AOK Kundencenter oder unter der kostenlosen Service-Nummer 0800-2265726. Ihr AOK-Berater hilft Ihnen gern.

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