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Die 10 schönsten Wanderwege Sachsen-Anhalts

1. Kleine Pause: Umrundung des Stieger Sees

Entspannung für zwischendurch finden Sie bei einer Runde um den Stieger See. Auf manchen Karten wird der Stieger See auch als Unterer Teich bezeichnet. Lassen Sie sich dadurch aber nicht verwirren, sondern genießen Sie den ausgesprochen hübschen Ausblick. Ausgehend vom Restaurant Haus am See wandern Sie in Richtung des ursprünglich um 919 n. Chr. erbauten traumhaft gelegenen Jagdschlosses des Grafen Blankenburg. Nicht weit davon liegt die 1707 im barocken Stil erbaute evangelische Kirche zur Hilfe Gottes beschaulich am Seeufer. Weiter geht es auf dem Wiesenweg vorbei an einem Spielplatz bis zur Seepromenade. Übrigens findet jedes Jahr am letzten Juliwochenende eine große Modellbootschau mit Schaufahrten statt.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Länge: 2,5 km
  • Dauer: 37 Minuten
  • Ausschilderung: Unterer Teich
  • Start- & Endpunkt: Haus am See in Stiege
  • Einkehr: Haus am See

2. Ruhe inmitten des Harzes: Waldeinsamkeit auf dem Ebersberg

Wenn Sie Ruhe und ein wenig Einsamkeit in der Natur abseits der Hauptwanderwerge suchen, werden Sie diesen Wanderweg lieben. Auf stillen Wegen, umgeben von den dichten, zauberhaften Fichtenwäldern des Ebersberges, folgen Sie dem leicht ansteigenden romantischen Kammweg. Wenn Sie gerne Pilze sammeln, sollten Sie vielleicht ein Körbchen mitnehmen, es lohnt sich. Aber behalten Sie den Tipp besser für sich, damit die Waldeinsamkeit bleibt, was sie ist.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Länge: 3,9 km
  • Dauer: 1:07 Stunden
  • Ausschilderung: Kammweg Tour 1
  • Start- & Endpunkt: Parkplatz am Bechlerstein
  • Einkehr: Gaststätte Hexenhaus in Benneckenstein

3. Direkt an der Elbe: Fuchsweg in Storkau/Elbe

Inmitten des beschaulichen Ortes Storkau befindet sich ein zauberhaftes Schlosshotel, das 1912 nach barockem Vorbild erbaut wurde. Der Fuchsweg beginnt beim Gemeindezentrum und führt über die liebliche Feld- und Wiesenlandschaft hinein in die großartigen Elbauen. Der Fuchsweg zählt vielleicht nicht zu den Wanderwegen mit den größten Attraktionen, dafür ist er aber ausgesprochen erholsam. Zudem lässt es sich auf der Terrasse des hoteleigenen Restaurants mit Blick auf die Elbe prächtig entspannen.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Länge: 5,6 km
  • Dauer: 1:37 Stunden
  • Ausschilderung: Fuchsweg
  • Start- & Endpunkt: Parkplatz am Gemeindezentrum Storkau
  • Einkehr: Hotel Schloss Storkau

4. Pfad der Erholung in Schollene

Die urwüchsige Havellandschaft, der dichte Laubwald und der schöne See machen den kleinen Ort Schollene in der Altmark zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders sehenswert sind das Schloss Schollene und die Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert. Folgen Sie dem leicht hügeligen Weg über reizvolle Lichtungen hin zum Rauhen Berg zur Havel. Dort können Sie von einem Beobachtungsturm aus einen Blick auf die reiche Vogelwelt der Havelwiesen werfen und sich an einer ausgeschilderten Flussbadestelle erfrischen. Sportliches Vergnügen für die ganze Familie verspricht zudem der Trimm Dich Pfad im Wald.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Länge: 7,3 km
  • Dauer: 2:15 Stunden
  • Ausschilderung: Gelbe Sonne
  • Start- & Endpunkt: Brunnen in der Ortsmitte am Platz des Friedens in Schollene
  • Einkehr: Mühlenbergbrauerei

5. Wissen für die ganze Familie: Naturlehrpfad Klietzer See

Auf dem angenehm flachen und naturbelassenen Naturlehrpfad um den Klietzer See herum können Sie sich entspannen und nebenbei schlaumachen. Mehr als ein Dutzend informative Schautafeln informieren große und kleine Interessierte über Igel, Spechte, Schwarzwild und Fledermäuse. Darüber hinaus erfahren Sie viel Wissenswertes über den Kreislauf der Natur und natürlich auch über den Klietzer See selbst, dessen Freizeitqualität und Bademöglichkeiten als ausgezeichnet gelten. Abgesehen von all der Wissbegier können Sie aber auch einfach die wunderschöne Aussicht auf die Landschaft und die 1880 erbaute Bockwindmühle am See genießen.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Länge: 7,3 km
  • Dauer: 3 Stunden
  • Ausschilderung: Naturlehrpfad-Schilder
  • Start- & Endpunkt: Klietz, Kirche
  • Einkehr: Restaurant Seeblick

6. Ein Ausflug mit Rundwanderung um den Arendsee

Ein Ausflug zum Arendsee, dem größten See Sachsen-Anhalts, lohnt sich nicht nur wegen der reizvollen Landschaft der Altmark. Es gibt rund um See auch jede Menge tolle Freizeitmöglichkeiten. Die Wanderung beginnt zunächst mit einem Blick auf die bildschöne spätromanische Klosterkirche St. Marien und ansehnliche alte Fachwerkhäuser. Des Weiteren passieren Sie ein geschütztes Vogelbrutbiotop für Graureiher und nordische Gänse. Zur besonderen Freude junger Wanderer gibt es ein Strandbad mit Riesenrutsche und Wasserspielgärten. Sollten Sie im Sommer in der Ferne einen Mississippi-Schaufelraddampfer fahren sehen, ist das keine optische Täuschung, sondern ein weiteres Highlight des örtlichen Tourismusangebots.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Länge: 10,5km
  • Dauer: 3:15 Stunden
  • Ausschilderung: Seepromenade
  • Start- & Endpunkt: Fischer Kagel am Arendsee
  • Einkehr: Fischerei Kagel

7. Abwechslungsreiche Tour zum Drei-Länder-Blick

Vom Berggasthof Waldschlößchen führt die aussichtsreiche Rundwanderung entlang der historischen Poststraße in Richtung des Walddorfes Rotheshütte. Auf dem Weg dorthin liegt eine Wildfütterung, an der sich nicht nur Kinder erfreuen. Kurz vor Rotheshütte, inmitten der hinreißenden Mischwälder des Südharzes, erreichen Sie den Aussichtspunkt Drei-Länder-Blick. Hier bietet sich Ihnen eine eindrucksvolle Aussicht auf das Länderdreieck zwischen Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Der gesamte Wanderweg ist gesäumt von schön gelegenen Ruhebänken. Auf dem Rückweg finden Sie an der Abzweigung Kälbertränke ein erfrischendes Wassertretbecken, an dem die ganze Familie ihren Spaß haben wird.

  • Schwierigkeit: mittel
  • Länge: 6,6 km
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Ausschilderung: Aussichtspunkt: Drei-Länder-Blick
  • Start- & Endpunkt: Parkplatz am Berggasthofe Waldschlößchen
  • Einkehr: Berggasthof Waldschlößchen

8. Wasserfälle und Blick auf den Brocken: die Ilsestein-Tour

Vom Blochauer, dem zentralen Wanderpunkt, starten viele Wege in die faszinierende Granitfelsformation des Ilsesteins. Nach dem Aufstieg zum Kreuz haben Sie einen wunderbaren Blick hin zum höchsten Berg des Harzes: dem Brocken. Dort feierten der Sage nach die Hexen ihren Sabbat und die Walpurgisnacht. Danach geht es weiter zur Felsformation Paternosterklippe, einem Naturdenkmal. Der Name leitet sich angeblich vom letzten Vaterunser einer Gruppe Nonnen ab, die hier beteten, bevor sie sich auf der Flucht vor Raubrittern in den Tod stürzten. Ein Schicksal, dem Sie hoffentlich entgehen. Das lohnt sich schon allein wegen den märchenhaften Ilsefällen am Ende des Weges. Einer Vielzahl kleiner und größerer wunderschöner Wasserfälle des wilden Harzflusses.

  • Schwierigkeit: mittel
  • Länge: 13 km
  • Dauer: 4 Stunden
  • Ausschilderung: Rundwanderweg Ilsenburg-Blochauer
  • Start- & Endpunkt: Am Blochauer, Ilsenburg
  • Einkehr: Nagelschmiede

9. Grandioses Brockenpanorama: Wanderung zur Spitze des Carlshausturms

Die Wanderung von Hasselfelde zum 50 Meter hohen, kostenlos begehbaren Carlshausturm lohnt sich. Von dort haben Sie einen grandiosen Weitblick über den östlichen Harz mit Brockenpanorama. Ebenso schön wie das Ziel ist der Weg dorthin. Am Ende eines schönen Waldwegs erreichen Sie zunächst einen Grillplatz mit historischer Köhlerhütte und kurz danach das für sein Harzer Quellwasser bekannte Waldseebad Hasselfelde. Am Carlshausturm selbst finden Sie neben dem imposanten Brockenpanorama eine Wetterschutzhütte und bequeme Sitzbänke zum Ausruhen. Danach geht es bergab. Wenn Ihnen die Aussicht auf den Brocken aber so gut gefallen hat, dass Sie ihn am liebsten gleich nochmal betrachten wollen, müssen Sie nicht zurück. Das Brockenfernrohr etwas unterhalb erlaubt Ihnen einen weiteren Blick.

  • Schwierigkeit: mittel
  • Länge: 13,1 km
  • Dauer: 3:25 Stunden
  • Ausschilderung:

    • Hinweg: Harzklub-Ausschilderung mit der Wegmarke gelbes Quadrat bis zum Carlshaus-Turm
    • Rückweg: Harzklub-Ausschilderung mit der Wegemarke gelber Punkt

  • Start- & Endpunkt: Hasselfelde - Tourist Information
  • Einkehr: Restaurant Druidenstein in Hasselfelde

10. Höhenwanderung im Nationalpark Harz

Einer der reizvollsten Höhenwanderwege, beginnend an der Stieglitzecke, bietet gleich zu Beginn einen betörenden Blick auf die dortigen Moore mit ihrem zauberhaften Wollgras. Wenn Sie ein wenig Hunger oder Durst haben, können Sie das höchstgelegene Restaurant des Nationalparks Harz, die Waldgaststätte Hanskühnenburg, besuchen. Nebenbei bietet sich dort ein tolles Panorama auf den Oberharz bis zum Thüringer Wald. Der Rückweg folgt dem Reitstieg, vorbei an der Hanskühnenburgklippe. Diese ist, glaubt man einer alten Sage, eine verwunschene Burg. Dort verweilte übrigens schon Goethe. Sie befinden sich also in bester Gesellschaft.

  • Schwierigkeit: mittel
  • Länge: 14 km
  • Dauer: 4 Stunden
  • Ausschilderung: x und blaues Dreieck, Ackerrundweg von der Stieglitzecke zur Hanskühnenburg und auf dem Reitstieg zurück
  • Start- & Endpunkt: Parkplatz und Bushaltestelle Stieglitzecke
  • Einkehr: Restaurant Hanskühnenburg

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