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Chronische Nierenerkrankungen

Sana Ohre-Klinikum ist dritter Partner im AOK-Vertrag

11.04.2013

Magdeburg.  Mit der Sana Ohre-Klinikum GmbH Haldensleben hat die AOK Sachsen-Anhalt einen dritten Kooperationspartner zur Anlage eines Dialysezugangs (Shunt ) in ihren „Vertrag zur integrierten Versorgung von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz“ einbezogen. Dieser sichert bereits seit 2009, dass Nierenerkrankungen früh erkannt und nach festgelegten Qualitätsparametern intelligent vernetzt behandelt werden. Auch Menschen, die zum Beispiel durch Bluthochdruck oder Diabetes mellitus ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben, bekommen dadurch schon frühzeitig die geeignete fachärztliche Behandlung. Ziel der Kooperation ist, eine Nierenerkrankung mit ihren chronischen Schäden oder die Dialyse ganz zu verhindern oder den Krankheitsverlauf zu verzögern. Derzeit sind rund 15.000 Versicherte in den Nierenvertrag eingeschrieben.

Dafür arbeiten in Sachsen-Anhalt die AOK, der Verein der niedergelassenen Nephrologen, die Kassenärztliche Vereinigung und die Deutsche Nephronet AG zusammen. Neben dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle und dem Burgenlandklinikum Naumburg ist das Sana Ohre-Klinikum Haldensleben nun die bereits Dritte im Bunde. Die Krankenhäuser  gewährleisten, dass der Zugang in jedem Fall von einem speziell ausgebildeten Arzt gelegt wird. Davon wird ein deutlicher Rückgang der Komplikationen erwartet.

Die operative Anlage solcher Zugänge für die Dialyse, sogenannte Dialyse-Shunts, werden seit vielen Jahren von den Gefäßchirurgen der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie des Sana-Ohre Klinikums in hoher Zahl schwerpunktmäßig durchgeführt. Um den hohen Qualitätsstandard zu halten und zu dokumentieren, hat sich die Klinik dazu entschlossen, dem Vertrag zur integrierten Versorgung von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz als Partner beizutreten.

Weiterführende Informationen zum „Nierenvertrag“ erhalten AOK-Versicherte bei ihrem Hausarzt.