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Brustkrebs (Mammakarzinom)

Die Diagnose Brustkrebs ist für Patientinnen sicher keine leichte. In den letzten Jahren haben sich die Therapiemethoden jedoch deutlich verbessert und gehen mit erhöhten Heilungschancen einher.

Häufigster Krebs bei Frauen

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist mit Abstand die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa eine von acht Frauen erhält im Laufe ihres Lebens die Diagnose Mammakarzinom. Das Erkrankungsrisiko steigt ab dem 40. Lebensjahr an und nimmt ab dem 70. Lebensjahr wieder ab. Nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten erkranken in Deutschland pro Jahr ca. 69.000 Frauen neu an Brustkrebs.

Dank einer verbesserten Früherkennung, neuer Therapiekonzepte und interdisziplinärer Therapien in kompetenten Brustzentren ist Brustkrebs heute insgesamt erfolgreicher und schonender behandelbar. Auch die Heilungschancen sind den letzten zehn Jahren gestiegen.

Wichtig zu wissen: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, wenn auch vergleichsweise selten. In Deutschland erkranken 500-600 Männer pro Jahr, meist in höherem Lebensalter.

Diagnose

Grundsätzlich gilt wie bei allen Krebserkrankungen: Je früher eine Krebserkrankung diagnostiziert wird, desto besser sind die Behandlungs- und Heilungschancen.

Die AOK übernimmt ab einem Alter von 30 Jahren die jährliche Tastuntersuchung von Brust und Achselhöhlen beim Frauenarzt.

Besteht der Verdacht auf Brustkrebs, folgt eine Reihe an diagnostischen Untersuchungen, um das Ausmaß der Erkrankung genau festzustellen und die passenden Behandlungsoptionen zu finden. Neben einer ausführlichen Befragung zu früheren und / oder aktuellen Erkrankungen, einer körperlichen Untersuchung (inklusive Tastuntersuchung) und einer Blutuntersuchung gehören Röntgenaufnahmen der Brust (sog. Mammographie) und ggf. Ultraschalluntersuchungen der Brust zu den üblichen diagnostischen Untersuchungsmethoden. Eine Biopsie kann Aufschluss darüber geben, ob der Tumor gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) ist.

Ihr behandelnder Arzt wird Sie über die passenden Untersuchungsoptionen aufklären.

Therapieoptionen

Bestätigt sich die Anfangsdiagnose Brustkrebs, gibt es abhängig von der Form und Art des Brustkrebses sowie dem Grad der Ausbreitung zahlreiche Therapiemöglichkeiten.

Brustkrebs kann operativ entfernt, mit Bestrahlung und mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden. Oft werden die Behandlungsansätze kombiniert. Ihr Arzt wird mit Ihnen zusammen die für Sie passende Behandlung wählen und Sie über Erfolgsaussichten und mögliche Nebenwirkungen aufklären.

Nach der zweifelsfreien Diagnose wird in den meisten Fällen eine Operation empfohlen. Grundsätzlich wird dabei das Ziel verfolgt, den Tumor komplett zu entfernen und gleichzeitig so viel gesundes Gewebe wie möglich zu erhalten. Bei vielen Frauen ist heute eine brusterhaltene Operation möglich. In anderen Fällen kann es z.B. aufgrund des Risikos und der Tumorausbreitung notwendig sein, die gesamte Brust zu entfernen (Mastektomie).

Weitere Therapien

Die Strahlentherapie zielt darauf ab, mögliche verbliebene Tumorzellen zu zerstören. Sie wirkt örtlich (im Bestrahlungsfeld) und damit nur im unmittelbaren Umfeld des Tumors. Durch die Strahlentherapie kann es u.a. zu Hautreaktionen als unerwünschter Nebenwirkung kommen.

Die systemische Therapie beinhaltet die ergänzende Behandlung vor oder nach der OP mit Medikamenten. Behandlungsmethoden sind die Chemo-, Hormon- oder Immuntherapie.

Begleiterkrankungen

Eine Anämie bezeichnet eine Blutarmut. Sie geht einher mit einer Leistungsschwäche, Müdigkeit und Blässe der Haut. Die Anämie lässt in der Regel sich gut behandeln, sprechen Sie mit Ihrer behandelnden Frauenärztin über Ihre Beschwerden.

Depressionen treten nicht selten als Begleiterkrankung auf. Eine Krebsdiagnose stellt für die meisten Betroffenen erst einmal einen Schock dar. Oft sind auch die nächsten Angehörigen davon betroffen. Es stellen sich viele Fragen: Was bedeutet die Diagnose? Was erwartet uns? Wie sind die Heilungschancen? In vielen Fällen stellt dies bei den Betroffenen eine große psychische Belastung dar, nicht selten ist die Diagnose auch mit Ängsten verbunden.

Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Gynäkologen darüber und stellen Sie Ihre Fragen! Nicht selten treten Symptome wie Niedergeschlagenheit, Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen auf, die thematisiert werden sollten. Diese könnten auch ein Hinweis auf die Entstehung einer Depression sein, die der Arzt mit behandeln kann.

Eine psychoonkologische Beratung kann Ihnen zusätzlich helfen, in dieser belastenden Zeit Rückhalt zu finden. Weitere Unterstützung bieten Selbsthilfegruppen.

Das können Sie für sich selbst tun

Ein gesunder Lebensstil unterstützt die therapeutischen Maßnahmen und Ihr Wohlbefinden. Dabei werden eine ausgewogene und gesunde Ernährung, moderate Bewegung und der Verzicht auf Alkohol und Nikotin empfohlen.

Informationen zu Ernährung, Bewegung, Alkohol und Rauchen finden Sie bei der Deutschen Krebsgesellschaft.

Die AOK Sachsen-Anhalt hält zudem ein umfangreiches Kursangebot zu den Themen Ernährung, Bewegung und Entspannung bereit. Qualitätsgesicherte Kursangebote in Ihrer Nähe

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