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Berliner Gesundheitspreis 2010: Bürgerinitiative Stendal e.V. gewinnt zweiten Preis

14.02.2011

Berlin. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler zeichnet am Montag, 14. Februar 2011, die Gewinner des "Berliner Gesundheitspreises 2010" aus. Das Thema des jüngsten Ideenwettbewerbs von AOK-Bundesverband, Ärztekammer Berlin und AOK Nordost lautete: "Auch Helfer brauchen Hilfe".

Über den zweiten Preis kann sich die Bürgerinitiative Stendal e.V. freuen. Sie wurde 2004 gegründet und zählt heute 307 Mitglieder. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen wurde eine regionale Aktionsplattform geschaffen, die ein Netz aus Versorgungs- und Betreuungsangeboten in Stendal und der Altmark geknüpft hat.

„Mit unserem Angebot wollen wir schon früh Hilfen anbieten, um den Pflegealltag zu erleichtern. Wir stellen einen Mix aus konkreten Angeboten für Pflegebedürftige zum Verbleib im eigenen Wohnumfeld und zur Entlastung pflegender Angehöriger bereit. Hierzu gehören verschiedene Projekte wie das Generationscafé, eine Tagesstätte für Demenzerkrankte und Schlaganfallbetroffene oder Freiwilligendienst aller Generationen“, so Marion Kristin Mohr, Bürgerinitiative Stendal e.V.

„Der Bürgerinitiative Stendal e.V. gratuliere ich herzlich zu diesem Erfolg. Die Aktivitäten der Bürgerinitiative beweisen, dass die Menschen in Sachsen-Anhalt den demographischen Wandel, bei dem hierzulande wir bundesweiten Vergleich vorne liegen, als Chance nutzen, um neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen“, so Uwe Deh, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt.

Mit dem Berliner Gesundheitspreis 2010 werden Projekte und Modelle ausgezeichnet, die dazu beitragen, die Situation von pflegenden Angehörigen zu verbessern und Belastungen zu vermindern. Die Jury hat unter den mehr als achtzig Bewerbern drei Projekte für den "Berliner Gesundheitspreis" ausgewählt. Der inzwischen achte Wettbewerb seit 1995 war mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.