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Ausbildung neuer Notfallsanitäter in Sachsen-Anhalt gesichert

04.05.2015

Gemeinsame Pressemitteilung 

AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse

BKK Landesverband Mitte

IKK gesund plus

Knappschaft, Sachsen-Anhalt

Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)

vdek Landesvertretung Sachsen-Anhalt

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.

  

/ Magdeburg. Die Ausbildung neuer Notfallsanitäter in Sachsen-Anhalt ist sichergestellt. Zu der Frage einigten sich jetzt die gesetzlichen Krankenkassen im Land, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Leistungserbringer im Rettungsdienst. Krankenkassen und gesetzliche Unfallversicherung werden demnach die Ausbildungsplätze fördern. Darüber hinaus unterstützen die Krankenkassen und die gesetzlichen Unfallversicherung auch die Weiterbildung der aktuell tätigen Rettungsassistenten.

„Am wichtigsten war für uns, dass auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Versorgung der Menschen in unserem Land bei Notfällen gesichert ist“, sagt Ralf Dralle, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt. „Sachsen-Anhalt braucht qualifizierte und gut ausgebildete Notfallsanitäter. Das können die Rettungsverbände jetzt dank der Unterstützung der Krankenkassen und der gesetzlichen Unfallversicherung sicherstellen.“

Auch Dr. Klaus Holst, Leiter der Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Ich freue mich, dass es der Selbstverwaltung gelungen ist, die Ausbildung der neuen Notfallsanitäter verantwortungsbewusst zu organisieren. Es waren keine leichten Verhandlungen, aber am Ende hat die Kompromissbereitschaft von allen Seiten zu einer tragfähigen Lösung geführt.“

Das neue Notfallsanitätergesetz (NotSanG), das zum 1. Januar 2014 in Kraft getreten ist, sieht vor, dass die Ausbildung zum Notfallsanitäter nun drei Jahre umfasst. Keine leichte Aufgabe für die Rettungsdienste in Sachsen-Anhalt, wie Rainer Kleibs, Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), bestätigt.

„Eine neue dreijährige Ausbildung einzuführen gelingt nicht nebenbei. Notwendig waren viele Schritte, u.a. der Aufbau qualitativ hochwertiger Lehrgänge und Ausbildungen in der Landesrettungsschule des DRK und ASB. Die Rahmenbedingungen für die Ausbildung zum Notfallsanitäter wurden Schritt für Schritt geschaffen. In den Verhandlungen mit den Krankenkassen und der DGUV wurde nun erreicht, dass der Lehrbetrieb beginnen kann: Die Finanzierung der Ausbildung ist gesichert! Nun ist es unsere Aufgabe, gemeinsam mit unseren Rettungsdienstanbietern die im September 2015 beginnende Ausbildung mit geeigneten Personen zu besetzen.“ Das DRK bildet mit 34 Plätzen die meisten Notfallsanitäter in diesem Jahr aus.

Hintergrundinformationen für die Redaktionen:

Das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) trat zum 1. Januar 2014 in Kraft und ersetzt das Rettungsassistentengesetz. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter umfasst damit nun 3 Jahre und vermittelt mehr Kompetenzen gegenüber den bisherigen Rettungsassistenten. Neben der dreijährigen Ausbildung sollen alle aktuell im Rettungsdienst tätigen Rettungsassistenten bis zum 31.12.2020 zu Notfallsanitätern weitergebildet werden.

Zusätzlich zu den Landesrettungsschulen des DRK und ASB gibt es in Sachsen-Anhalt noch zwei weitere Schulen, dass Medi-Z in Halle und das Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege (IWK) in Magdeburg. Darüber hinaus bilden der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe an ihren eigenen Schulen außerhalb Sachsen-Anhalts aus.

Zu den Leistungserbringern im Rettungsdienst in Sachsen-Anhalt gehören:

Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Landesverband Sachsen-Anhalt

Malteser Hilfsdienst e. V,

Arbeiter-Samariter-Bund, Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.

Landesverband privater Rettungsdienste e.V.

Berufsfeuerwehren Sachsen-Anhalt

Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Harz

Eigenbetrieb Rettungsdienst Landkreis Mansfeld-Südharz

Eigenbetrieb Rettungsdienst Landkreis Börde

Ansprechpartner bei den Pressestellen:

Dr. Volker Schmeichel, vdek Landesvertretung Sachsen-Anhalt (Tel.: 0391 / 5651620)

Andreas Arnsfeld, AOK Sachsen-Anhalt (Tel.: 0391 / 287844426)

Matthias Tietz, BKK Landesverband Mitte (Tel.: 0391 / 5554157)

Gunnar Mollenhauer, IKK gesund plus (Tel.: 0391 / 2806221)

Randi Michler, Knappschaft Sachsen-Anhalt  (Tel.: 0355 / 357110 50)

SVLFG (Tel.: 0561/9359-0)