AOK-Verwaltungsrat: Medizinische Versorgung bleibt Schwerpunkt

Arztnavigator überzeugt durch Qualität und Sicherheit

14.03.2012

Halberstadt. Die AOK Sachsen-Anhalt engagiert sich weiterhin für die Versorgungsqualität. Dies ist ein Ergebnis der heutigen Sitzung der Mitglieder des Verwaltungsrates in Halberstadt. „Im Interesse unserer Kunden stehen für uns eine gute medizinische Versorgung und innovative Konzepte auch künftig im Mittelpunkt“, sagte Traudel Gemmer, Vorsitzende des Verwaltungsrates.

Als aktuelles Beispiel nannte sie den „Vertrag zur integrierten Versorgung für Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz“ mit dem jüngst hinzugekommenen Kooperationspartner Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle/Saale. Das Krankenhaus gewährleistet, dass der Dialysezugang in jedem Fall von einem speziell ausgebildeten Arzt gelegt wird. Darin sieht Gemmer einen deutlichen Qualitätssprung. „Das wird zu einem deutlichen Rückgang an Komplikationen führen, denn ein funktionsfähiger Dialysezugang ist Voraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Dialysebehandlung. Zu den Qualitätsanforderungen, die wir an interessierte Einrichtungen stellen, gehört auch, dass ein Nephrologe in der Klinik tätig ist, der unsere Versicherten betreut“, führte sie weiter aus.

Bereits seit 2009 sichert die AOK als größte Krankenkasse Sachsen-Anhalts, der Verein der niedergelassenen Nephrologen Sachsen-Anhalt e.V., die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt und die Deutsche Nephronet AG mit dem Vertrag, dass Nierenerkrankungen frühzeitig erkannt und nach festgelegten Qualitätsparametern strukturiert behandelt werden. Über 11.000 AOK-Versicherte nehmen inzwischen an diesem Versorgungskonzept teil.

Erfreulich war auch der Blick auf die Zugriffe und Bewertungszahlen des Online-Arztnavigators, der durch seine Qualität und Manipulationssicherheit seit Start im Mai vergangenen Jahres eine wahre Erfolgsgeschichte schreibt. „Unser kostenfreies und nutzerfreundliches Portal gibt Menschen, die zuverlässige Informationen über die Qualität und das Angebot von Ärzten suchen, eine verlässliche Orientierungshilfe. Sie können ihre Bewertung abgeben, von den Erfahrungen anderer profitieren und auch der Arzt kann wertvolle Rückschlüsse ziehen“, fasst Susanne Wiedemeyer, alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates, zusammen.

Mehr als 6,2 Millionen Nutzer haben sich auf das Portal geklickt, um einen Haus- oder Facharzt zu suchen oder zu bewerten. Im Februar wurde der Arztnavi um einen Fragebogen für Zahnarztbesuche erweitert, was den Bewertungszahlen einen neuen Schub gegeben hat. Insgesamt sind seit Mai 2011 bundesweit mehr als 163.400 Bewertungen abgegeben worden.  Die Ergebnisse werden zusammengeführt und zu jedem einzelnen Arzt veröffentlicht, wenn mindestens zehn Beurteilungen für den jeweiligen Arzt vorliegen.

Der Arztnavigator ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bertelsmann Stiftung, der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisation, der AOK, Barmer GEK und jetzt auch der TK. Er ist von 37 Millionen Versicherten nutzbar.

Infos: www.aok.de/sachsen-anhalt; www.aok-arztnavi.de