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AOK Sachsen-Anhalt zieht positive Bilanz und stärkt Rücklage

20.06.2012

Magdeburg. Der Verwaltungsrat der AOK Sachsen-Anhalt hat eine positive Bilanz des Geschäftsjahres 2011 gezogen. Mit einem Jahresüberschuss von rund 79 Mio. Euro setzt sich die stabile finanzielle Entwicklung der mitgliederstärksten Krankenkasse des Bundeslandes fort. Bei Leistungsausgaben in Höhe von rund 2,5 Mrd. Euro entspricht der erreichte Überschuss gerade den Ausgaben von zwölf Tagen. Dieser wird ausschließlich dazu verwendet, die gesetzlich geforderte Rücklage aufzufüllen. „Die AOK Sachsen-Anhalt steht für sichere Leistungen und stabile Beiträge. Deshalb ist es ein Gebot solider Haushaltsführung, mit den Überschüssen die Rücklage zu stärken. Diese werden der AOK erlauben, bis 2013 ohne Zusatzbeiträge auszukommen, wenn die politischen Rahmenbedingungen verlässlich bleiben“, sagte Traudel Gemmer, Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK Sachsen-Anhalt.

Susanne Wiedemeyer, alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK Sachsen-Anhalt, ergänzt: „Die Entwicklung zeigt, dass die AOK mit ihrer soliden Finanzpolitik weiterhin auf dem richtigen Weg ist. Für unsere Versicherten wollen wir eine langfristig finanzierte Gesundheitsversorgung sicherstellen.“

Die Ausgaben steigen im Gesundheitssystem viel stärker als die Einnahmen. Preistreiber sind bundesweit vor allem die deutlich steigenden Arzneimittelausgaben bei nicht durch Rabattverträge beeinflussbaren Kosten für patentgeschützte Arzneimittel (insgesamt 17 Prozent Kostensteigerung im Patentarzneimittelmarkt). Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung sind bereits jetzt um rund drei Prozent gestiegen, obwohl erst ein Bruchteil der Preisverhandlungen für 2012 wirksam geworden ist. Auch für die ärztliche Behandlung liegt die Steigerung bei über drei Prozent. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass die Kassen spätestens 2014 wieder vor einem Milliardendefizit stehen. „Die Rücklagen im Gesundheitsfonds dürfen nicht zweckentfremdet werden, sondern müssen als nachhaltige Reserven zur Abfederung künftiger Ausgabensteigerungen bestehen bleiben“, so Gemmer abschließend.

Die AOK Sachsen-Anhalt betreut rund 720.000 Versicherte in landesweit 44 Kundencentern. Mit einem Marktanteil von rund 34 Prozent ist die einzige Regionalkasse zugleich die größte Krankenkasse in Sachsen-Anhalt.

Mehr Infos im Internet unter www.aok.de/sachsen-anhalt