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AOK-Neujahrsempfang in Halle

Gute Versorgung der Versicherten bei einem günstigen Beitragssatz im Fokus

24.01.2015

/ Halle – Über 300 Gäste aus dem Gesundheitswesen, aus der Wirtschaft und der Politik des Landes kamen am 24. Januar zum 25. AOK-Neujahrsempfang nach Halle. Gemeinsam ließ man das vergangene Jahr Revue passieren und diskutierte aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen. Als Gastredner konnten Anja Naumann, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, und Prof. Dr. Andreas Klement, Leiter der Sektion Allgemeinmedizin an der MLU Halle, begrüßt werden.

Ein Thema war das zum 1. Januar 2015  in Kraft getretene Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz. „Damit kam Bewegung in die Beitragslandschaft. Viele Krankenkassen sind mit einem Zusatzbeitrag in Höhe von durchschnittlich 0,9 Prozent oder knapp darunter in das Jahr 2015 gestartet. Experten gehen davon aus, dass die Beitragssätze nun jedes Jahr rund 0,2 bis 0,3 Prozent steigen“, sagte Susanne Wiedemeyer, Vorsitzende des AOK-Verwaltungsrates. „Nicht so bei der AOK Sachsen-Anhalt: Mit einem Zusatzbeitrag von 0,3 Prozent sind wir nicht nur bundesweit eine der günstigsten Krankenkassen und entlasten unsere Versicherten entscheidend finanziell. Wir gehen davon aus, den Beitragssatz von 14,9 Prozent mindestens zwei Jahre halten zu können.“

Nach diesem guten Auftakt für die AOK Sachsen-Anhalt und ihre Versicherten in das neue Jahr stünden in den kommenden Monaten viele große politische Projekte an, allen voran die Krankenhausreform. Wiedemeyer: „Für uns steht die Behandlungsqualität in der stationären Versorgung an oberster Stelle. Wir begrüßen deshalb die Anstrengungen der Politik, die Krankenhausplanung und –vergütung an der Qualität zu orientieren. Die bisherigen Inhalte bleiben an den entscheidenden Stellen aber zu unverbindlich.“ Gute Qualität müsse belohnt werden. Nur so könne ein Qualitätswettbewerb zwischen den Einrichtungen entfacht werden. „Wir werden uns in diese Diskussion um Qualität und Struktur engagiert einbringen. Wir werden aber auch darauf achten, dass die nötigen Reformen nicht allein auf den Schultern unserer Versicherten lasten“, sagt Wiedemeyer.

Insbesondere auf die Bereiche Leistungen und Prävention wolle die AOK Sachsen-Anhalt in diesem Jahr wieder großen Wert legen. Schon seit Jahren engagiere sich hier die AOK Sachsen-Anhalt und werde auch 2015 wieder kräftig investieren. „Mit unseren Präventionsausgaben liegen wir weit über dem gesetzlich vorgegebenen Richtwert – denn wir tun mehr. Dieses Engagement werden wir selbstverständlich weiter ausbauen. Der Schwerpunkt liegt dabei in Kindertagesstätten, in Schulen und in Betrieben. Allein in diesem Jahr sind über 1.500 Präventionsmaßnahmen in mehr als 800 Betrieben in Sachsen-Anhalt geplant.“

Allein 2014 habe die AOK Sachsen-Anhalt 15 neue Satzungsleistungen auf den Weg gebracht, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen. Hier sei jedoch nicht Schluss – man wolle auch zukünftig den Fokus auf neue Leistungen für Versicherte setzen. Wiedemeyer: „Keine andere Krankenkasse im Land kann soviel Versorgung für diesen Beitragssatz anbieten.“

Die AOK Sachsen-Anhalt setzt bei all diesen Zielen auf eine partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Akteuren aus dem Gesundheitswesen. „Nur gemeinsam können wir gute Versorgungskonzepte und eine gute Versorgung im Land erreichen“, appellierte Wiedemeyer an die anwesenden Gäste.

Pressekontakt

Die AOK Sachsen-Anhalt betreut rund 700.000 Versicherte und 35.000 Arbeitgeber in 44 regionalen Kundencentern. Mit einem Beitragssatz von 14,9 Prozent und einem Marktanteil von rund 34 Prozent ist sie die günstigste und größte Krankenkasse in Sachsen-Anhalt.

Mehr Informationen: www.aok.de/sachsen-anhalt

Facebook: www.facebook.com/AOK.SachsenAnhalt