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AOK fördert Klinikclowns in Magdeburg

Neurowissenschaftlerin schenkt als Clown-Azubi Kindern Freude

05.12.2014

/ Magdeburg - Lachen ist häufig die beste Medizin! Deshalb unterstützt die AOK Sachsen-Anhalt beim Verein PAKK e.V. der Feuerwache in Magdeburg ein Projekt, das Menschen verschiedener Berufsgruppen zu Klinikclowns ausbildet und mit ihnen Kindern viel Freude in den Klinikalltag bringt. Mit Hilfe der Gesundheitskasse können unter anderem neue Clowns ausgebildet werden. Als einer der neuen Klinikclowns hatte jetzt Neurowissenschaftlerin Steffi Weinhold am Donnerstag, 4. Dezember, als „Peachy“ in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Magdeburg ihren ersten Auftritt.

Warum sie sich dafür entschieden hat, gelegentlich den Laborkittel mit Clownsnase und buntem Kostüm zu tauschen, erklärt Weinhold so: „Als Klinikclown kann ich den Kindern etwas geben, das nicht so leicht zu verschenken und das nur schwer wissenschaftlich zu erklären ist – ein Lachen. Sie vergessen dadurch nicht nur den Klinikalltag, sondern werden im besten Fall auch schneller gesund. Deshalb lasse ich mich bei PAKK e.V. zum Klinikclown weiterbilden“, sagt Weinhold, die am Leibniz-Institut in Magdeburg tätig ist.

„Die Klinikclowns im PAKK e.V. sind nicht nur Künstler mit Ausbildung in Bereichen wie Heil-, Theater- und Musikpädagogik, sondern unter anderem auch im wissenschaftlichen Bereich tätig“, sagt Theaterpädagogin Christiane Böhm, die seit Jahren für PAKK e.V. als Klinikclown „Tippi“ unterwegs ist. So könnten sie in die Interaktion mit den Kindern nicht nur ihr individuelles künstlerisches Können und Improvisationsvermögen, sondern auch fundierte fachliche Fähigkeiten einbringen.

„Dank der finanziellen Unterstützung durch die AOK können wir mehr Workshops anbieten und uns intensiv um neue ‚Clown-Azubis‘ kümmern“, sagt Böhm. „Somit sind mehr Auftritte in mehr Krankenhäusern möglich. Die ‚Clowns-Visiten‘ kommen dabei sowohl Kindern, die nur kurze Zeit stationär aufgenommen werden, als auch schwerkranken Langzeitpatienten zugute.“

Das ist auch der Grund, warum sich die AOK Sachsen-Anhalt dafür entschieden hat, das Klinikclown-Projekt zu unterstützen. „Wir engagieren uns seit vielen Jahren in mehreren Projekten für die Gesundheit von Kindern und unterstützen bereits den Verein Clownsnasen e.V.. Mit der Förderung des Vereins PAKK e.V. weiten wir unser Engagement aus. Wir möchten dazu beitragen, dass sich noch mehr kleine Patienten in Sachsen-Anhalt an den Klinikclowns erfreuen können“, erläutert Ralf Dralle, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt, die Zusammenarbeit.

PAKK steht für „Podium aller kleinen Künste“. Die Magdeburger Klinikclown-Initiative des PAKK e.V. der Feuerwache wurde im Jahr 2004 von Martin Rühmann alias Clown Wuschel ins Leben gerufen und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Sie bietet ein Podium für Künstler und anderer Interessierte, die als Klinikclowns unterwegs sind und kleine Patienten im Krankenhaus mit Spaß, Spiel, Musik und Geschichten überraschen. So wird eine Brücke zwischen künstlerischem Wirken und sozialem Engagement geschaffen. Weitere Informationen gibt es unter www.feuerwachemd.de/ueber/klinikclowns.

Pressekontakt

Die AOK Sachsen-Anhalt betreut rund 700.000 Versicherte und 35.000 Arbeitgeber in 44 regionalen Kundencentern. Mit einem Marktanteil von rund 34 Prozent ist sie die größte Krankenkasse in Sachsen-Anhalt.

Mehr Informationen:
www.aok.de/sachsen-anhalt
www.facebook.com/AOK.SachsenAnhalt