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AOK besichtigt fertig gestellten Snoezelenraum im Kinderhospiz in den Pfeifferschen Stiftungen

28.02.2013

Am 28. Februar 2013 besichtigte der Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt, Ralf Dralle, den fertig gestellten Snoezelenraum in den Pfeiffersche Stiftungen und informierte sich bei Vorsteher Christoph Radbruch,  dem Vorstandsvorsitzenden der  Pfeifferschen Stiftungen, im Vorfeld über das neue Kinderhospiz.

Im Gespräch mit Vertretern der Presse vor Ort  erläuterten beide die gemeinsame Zusammenarbeit und stellten den Snoezelenraum vor.

Snoezelenraum ist wichtiger Bestandteil unseres Kinderhospizes

Christoph Radbruch erläuterte: „ Der Snoezelenraum ist ein wichtiger Bestandteil unseres Kinderhospizes. Er kann für Musik- und andere Therapiemöglichkeiten genutzt werden. Je nach Therapieansatz können dort über unterschiedliche Ausstattungselemente gezielt Sinnesreize wahrgenommen werden. Eine Mehrzahl der erkrankten Kinder und Jugendlichen ist stark bewegungseingeschränkt. Angebote im warmen Wasser helfen die vorhandene Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten und können die Schmerztherapie sinnvoll unterstützen. Dafür ist z. Bsp. die große Badewanne gedacht.

Die kleine Janny

Die kleine Janny*  zum Beispiel leidet an Muskeldystrophie und Spastiken in Händen und Füßen.

Sie muss ständig beatmet werden und etwa vier Mal pro Stunde muss ihre Lunge abgesaugt werden, damit sie atmen kann. Wenn sie Husten oder Schnupfen  hat oder sich besonders körperlich anstrengt, muss zum Teil alle 10 Minuten ihre Lunge abgesaugt werden.

Janny kann nicht schlucken. Daher muss auch ihr Mund abgesaugt werden. Nachts schläft sie bei ihren Eltern und muss etwa alle 2 Stunden anders gelagert werden in ihrem Bettchen. Tag  und Nacht.

Ihre Nahrung kann sie nur über eine Sonde aufnehmen, denn Essen ist ihr nicht möglich.

Da ihre Eltern sie rund um die Uhr versorgen müssen, kann ein Elternteil nicht arbeiten gehen.

Wir danken der AOK Sachsen - Anhalt für Ihre  partnerschaftliche Unterstützung und freuen uns darauf gemeinsam Kindern wie Janny helfen zu können.“

*Name und Lebensumstände wurden so verändert, dass aus Rücksichtnahme keine Rückschlüsse auf die Betroffenen möglich sind.

AOK Sachsen-Anhalt beteiligt sich an der Finanzierung des Snoezelenraums

Die AOK Sachsen-Anhalt unterstützt die Einrichtung des Snoezelenraums im Kinderhospiz in den Pfeifferschen Stiftungen finanziell. Ralf Dralle erläutert:

„Unser Anspruch ist es, für jeden unserer 700.000 Versicherten eine wirklich gute medizinische Versorgung sicherzustellen - und zwar in allen Lebenssituationen. Das höchste Gut in unserer Gesellschaft sind Kinder. Sie verdienen besondere Aufmerksamkeit und persönliche Hinwendung – zumal, wenn sie krank sind. Ganz besonders für diese Kinder und ihre Familien liegt uns eine gute Behandlung und Betreuung am Herzen. Hier sehen wir die Pfeifferschen Stiftungen als Träger des ersten Kinderhospizes im Land als zuverlässigen und kompetenten  Partner.

Wir möchten mit der Finanzierung des Snoezelenraums einen Rückzugsort schaffen, in dem Kinder und ihre Familien zusammen sein und gemeinsam entspannen können.

Viele Menschen aus Sachsen-Anhalt haben mit ihren Spenden die Entstehung des ersten Kinderhospizes im Land ermöglicht. Wir wünschen den Pfeifferschen Stiftungen viel Kraft und Erfolg.“

AOK und Pfeiffersche Stiftungen kooperieren bereits umfassend in der Versorgung schwerstkranker Kinder

Bereits seit August 2011 können schwerstkranke Kinder besser ambulant in ihrem häuslichen Umfeld versorgt werde. Hierzu hat die AOK Sachsen-Anhalt als erste Krankenkasse bundesweit Verträge mit spezialisierten Kinderärzten und Pflegekräften geschlossen. In Magdeburg mit den Pfeifferschen Stiftungen und in Halle mit der Uniklinik.

Rückfragen der Presse bitte an:

Ulrike Petermann

Leiterin Unternehmenskommunikation

Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg

Tel.: 0391 / 8505 - 317

Fax: 0391 / 857814

E-Mail: ulrike.petermann@pfeiffersche-stiftungen.de