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Anämie in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft steigt der Eisenbedarf der werdenden Mutter. Wird dieser nicht ausreichend gedeckt, kann eine Anämie die Folge sein.

Was ist eine Anämie?

Eine Anämie (Blutarmut) zählt zu den häufigsten Krankheiten in der Schwangerschaft und im Wochenbett. Kennzeichnend ist ein niedriger Hämoglobin-Wert. Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff und in erster Linie dafür zuständig, dass Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut transportiert werden. 

Ursachen und Risikofaktoren einer Anämie in der Schwangerschaft

Die Ursachen einer Anämie sind vielfältig, meist spielen mehrere Faktoren zusammen. Häufigste Ursache ist Eisenmangel, der durch den erhöhten Eisenbedarf während der Schwangerschaft zustande kommt.

Die Medizin geht davon aus, dass eine schwangere und stillende Frau zwischen 20 und 30 mg Eisen täglich zu sich nehmen sollte. Kann der Bedarf über die Nahrung oder körpereigene Reserven nicht gedeckt werden, kann es zur Eisenmangel-Anämie kommen. In Mitteleuropa sind ca. 10-15% der Schwangeren davon betroffen.

Es gibt bestimmte Risikofaktoren, die einen Eisenmangel in der Schwangerschaft begünstigen:

  • unausgewogene Ernährungsgewohnheiten
  • junges Alter der Schwangeren
  • rasch aufeinanderfolgende Schwangerschaften
  • Eisenmangel-Anämie in vergangenen Schwangerschaften

Neben dem Eisenmangel gibt es noch zahlreiche weitere Ursachen für eine Anämie, u.a. Vitamin B12-Mangel, Blutungsanämien (z.B. bei einem Magengeschwür), chronische Entzündungen, bestimmte Autoimmunerkrankungen oder Nierenerkrankungen, um nur einige zu nennen.

Ihr behandelnder Arzt berät Sie über die Diagnosemethoden.

Symptome

Ist zu wenig Hämoglobin im Körper vorhanden, erhalten die Organe zu wenig Sauerstoff. Eine Anämie äußert sich deshalb vor allem durch

  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Leistungsabfall
  • Blässe
  • Konzentrationsschwierigkeiten

So unterstützt die AOK Sachsen-Anhalt

Im Schwangerschaftsverlauf werden die Blutwerte mehrmals kontrolliert. Die AOK Sachsen-Anhalt übernimmt für Ihre Versicherten einen Hb-Schnelltest, mit dessen Hilfe der behandelnde Gynäkologe schnell und unkompliziert eine Anämie aufdecken kann. So kann insbesondere eine Eisenmangel-Anämie frühzeitig erkannt und behandelt werden. 

Behandlung einer Anämie

Die Behandlung einer Anämie muss immer auf deren Ursache abgestimmt sein. Das bedeutet, dass die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund stehen muss. Ihr Arzt wird mit Ihnen die passende Behandlungsmethode abstimmen.

Bei einer Eisen-Anämie in der Schwangerschaft lernen Betroffene im Rahmen einer Ernährungsberatung ihre Ernährung so umzustellen, dass sie genügend Eisen aufnehmen.

Reicht das nicht aus, kann der behandelnde Arzt Eisen in Tablettenform verordnen. Bei der Einnahme von Eisenpräparaten ist es wichtig, das richtige Maß zu finden. Zu viel Eisen kann zu Magen- und Darmbeschwerden, wie Verstopfung, Übelkeit oder Erbrechen führen.

Das können Sie für sich selbst tun

  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund.
  • Nehmen Sie die regelmäßigen Vorsorgetermine beim Frauenarzt wahr.
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