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21. Neujahrsempfang der AOK Sachsen-Anhalt: Bester Service und attraktive Leistungen

15.01.2011

Halle. Einer guten Tradition folgend, hatte die AOK Sachsen-Anhalt am 15. Januar 2011 zu ihrem bereits 21. Neujahrsempfang eingeladen. Unter den rund 350 Gästen aus dem Gesundheitswesen sowie aus der Wirtschaft und Politik des Landes waren Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Gesundheitsminister Norbert Bischoff sowie Johann-Magnus Frhr. v. Stackelberg, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des GKV-Spitzenverbandes.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen erste Bewertungen der Auswirkungen der Gesundheitsreform sowie die ab Jahresbeginn in Kraft getretenen Änderungen im Gesundheitssystem.

Grundsätzlich führe kein Weg daran vorbei, dass die Gesundheitsversorgung mit dem medizinischen Fortschritt immer teurer wird, betonte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer mit Blick auf die zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Änderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung: „Wenn wir darüber klagen, müssen wir uns fragen, was uns ein langes Leben bei guter Gesundheit wert ist. Gleichzeitig muss aber auch die Frage erlaubt sein, warum Innovationen in der Gesundheitsversorgung immer nur Kostensteigerungen bewirken sollen, während sie in anderen Wirtschaftsbereichen in der Regel auch mit Einsparungen verbunden sind.“

„Die gute Nachricht für das neue Jahr lautet: kein Zusatzbeitrag bei der AOK Sachsen-Anhalt“, so Susanne Wiedemeyer, Vorsitzende des Verwaltungsrats der AOK Sachsen-Anhalt. „Damit unsere Versicherten auch auf Dauer eine gute und gleichzeitig bezahlbare Gesundheitsversorgung erhalten, müssen sich die Rahmenbedingungen jedoch deutlich verändern: Aufgrund der gerade in Kraft getretenen Gesundheitsreform schultern die Versicherten den größten Anteil an den zusätzlichen finanziellen Lasten, ohne dafür einen Gegenwert zu erhalten - also eine Verbesserung der medizinischen Versorgung. Hinzu kommt, dass der Gesundheitsfonds sein Versprechen leider nicht gehalten hat. Gerade in Sachsen-Anhalt, einem Land mit einem hohen Anteil älterer und kränkerer Menschen und einem im Vergleich zu anderen Bundesländern niedrigeren Einkommensniveau, ist im vergangenen Jahr über den Solidarausgleich wesentlich weniger Geld angekommen als erwartet. Entscheidend für die Versicherten in Sachsen-Anhalt wird es deshalb sein, dass jetzt neue Lösungen auf den Tisch kommen, um die Versorgungsstrukturen zu optimieren. Das Geld muss dorthin fließen, wo es tatsächlich benötigt wird."

Uwe Deh, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt, zog für 2010 ein positives Fazit: “Im vergangenen Jahr sind insgesamt 50.000 Versicherte zur AOK Sachsen-Anhalt gewechselt - das ist ein Rekord in unserer Unternehmensgeschichte, auf den wir sehr stolz sind. Gleichzeitig ist dieser Erfolg ein Ansporn, unseren Versicherten auch in Zukunft den besten Service sowie attraktive und innovative Leistungen zu bieten." Die größte Herausforderung für das Jahr 2011 sieht Deh darin, die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt sicherzustellen und gleichzeitig Versorgungsstrukturen effizienter zu gestalten - beispielsweise beim Rettungsdienst oder in der Krankenhauslandschaft. Der akute Handlungsbedarf resultiere aus der aktuellen Gesundheitsreform, mit der festgelegt wurde, dass alle zusätzlichen Ausgaben über Zusatzbeiträge direkt von den Versicherten getragen werden müssen. "Wir werden uns dafür einsetzen, dass unseren Versicherten zusätzliche Kosten aufgrund ineffizienter Versorgungsstrukturen erspart bleiben. Wir wollen deshalb in den kommenden Monaten die Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt aktiv mitgestalten", kündigte Deh abschließend an.

Die AOK Sachsen-Anhalt betreut mit derzeit rund 720.000 Versicherten rund ein Drittel der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt und deren Arbeitgeber.

Mehr Infos im Internet unter www.aok.de/sachsen-anhalt oder an der kostenfreien Servicehotline: 0800 226 5726(Mo. bis Fr. 8-20 Uhr, Sa. 8-14 Uhr).